Monheim : Stadt startet Forum für Miteinander

Zusammenleben ohne Vorurteile: Bürger können Ideen und Erfahrungen mitteilen.

(og) Menschen sollen sich in Monheim uneingeschränkt zugehörig fühlen können. Dazu arbeitet die Stadtverwaltung derzeit an einem Handlungskonzept, in das sie die Anregungen der Bürger einfließen lassen möchte. Unter www.mitdenken.monheim.de können Interessierte nun eingeben, wie ein gutes Miteinander aus ihrer Sicht gelingen kann. Auch eigene Erfahrungen spielen dabei eine Rolle.

„Leider erleben viele Menschen im Alltag immer noch diskriminierung, etwa aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung“, erklärt Benedikt Rhiel, städtischer Koordinator für Interkulturelle Bildung. Dabei gehe es nicht nur um offene Anfeindungen, sondern auch um Benachteiligungen, die unbewusst geschehen. „Vorurteile beeinflussen uns in unserem Denken und Handeln – oft ohne dass wir es merken“, so Rhiel. „Das beeinträchtigt das Miteinander hier in der Stadt; daher möchten wir das Thema jetzt strategisch angehen.“

Das Handlungskonzept für Interkulturelle Bildung, das die Stadt in Kooperation mit dem Institut Social Concepts (SO.CON) der Hochschule Niederrhein ausarbeitet, soll konkrete Schritte festlegen, die helfen sollen, Vorbehalte abzubauen. Geleitet wird das Projekt von Professorin Dr. Beate Küpper.

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Die Erkenntnisse aus der Internet-Konsultation fließen in das Konzept ein. Zusätzlich befragen die Wissenschaftler in den nächsten Wochen Menschen in der Stadt. Die Antworten werden digitalisiert und  der Mitdenken-Plattform hinzugefügt.

Benedikt Rhiel ermutigt Bürger, sich mit ihren Ideen und Erfahrungen zu beteiligen: „Ich freue mich auf vielfältige Einblicke, die uns auf unserem gemeinsamen Weg für ein diskriminierungsfreies Miteinander, zu dem alle etwas beitragen können, einen großen Schritt weiterbringen.“

Mitdenken-Plattform: www.mitdenken.monheim.de. Die Konsultation läuft bis zum 31. Juli, teilt Stadtsprecher Norbert Jakobs mit.