Monheim: Mit dem Rollstuhl über die Baustelle

Monheim : Mit dem Rollstuhl über die Baustelle

Eine Baustelle ist nicht unbedingt das, was man mit Wellness oder Barrierefreiheit verbindet. Doch dies verhält sich mit gesunder Ernährung und Baulärm kaum anders.

Also war es nur logisch, dass die Monheimer "360 Grad Heimat"-Reihe am Samstag nach der Frischobst-Aktion in der Vorwoche weiterging mit Massagen, Qi Gong, Yoga und einem Rollstuhl-Parcours. Beteiligt in der Stadtmitte waren neben drei "Häusern" (der Chancen, Mehrgenerationen- und Ulla-Hahn-Haus) der Malteser Hilfsdienst, das DRK, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Hospizbewegung St. Martin, das Aktionsmobil der Stadt, der Behindertenservice KaDoMo (Mobil trotz Handicap) und Musiker der "Altstadt-Klänge".

Die 360-Grad-Reihe soll den Monheimern den Umbau der Krischerstraße versüßen und - aus Einzelhändlersicht - dafür sorgen, dass die Kundschaft der Gänseliesel-Stadt die Stange hält. Die Klammer zur Vorwoche stellten Cocktails dar. Zwei der beteiligten Häuser mixten keinen Alkohol hinein, wohl aber tropische Früchte. Am kommenden Samstag setzt sich die 360-Grad-Aktion mit Multikulti-Folklore fort, eine Woche später folgt "Monheim in Mode".

(RP)