Langenfeld/Monheim: Märkte und Feste: Veranstalter setzen weiter auf Musik

Langenfeld/Monheim : Märkte und Feste: Veranstalter setzen weiter auf Musik

Die Chancen der Langenfelder und Monheimer ungeachtet des aktuellen Streits um die Gebühren der Rechteverwertungsgesellschaft Gema Weihnachtsmärkte mit besinnlichen Liedern zu erleben, stehen gut.

Wie berichtet, darf die Gema auch weiterhin auf Weihnachtsmärkten, Stadt- und Straßenfesten abgespielte Musik nach der gesamten Veranstaltungsfläche berechnen. Eine Klage gegen diese Praxis hatte beim Bundesgerichtshof in dieser Woche keinen Erfolg.

"Wir kommen nicht umhin, das zu bezahlen, halten aber angesichts übersichtlicher Flächen das Problem in Monheim für handhabbar", sagt Hans-Dieter Degenhard, Schatzmeister der Händlergemeinschaft Treffpunkt.

Als Beispiel nennt er den Martinsmarkt am 6. November. "Dort fallen rund 600 Euro für Gema-Gebühren an." Auch Langenfelds City-Manager Jan-Christoph Zimmermann bleibt gelassen. "160 Euro waren es beim jüngsten Brunnenfest, dem Abschluss der Open-Air-Saison.

Dagegen will Schausteller Harry Bruch, Veranstalter des mehrwöchigen Weihnachtsmarktes in der Langenfelder City, vor einer Entscheidung über das künftige Beschallungsprogramm, "genau durchrechnen, ob sich durch das Urteil für mich etwas ändert".

(RP)
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