Langenfeld: LVR-Klinik kooperiert international

Langenfeld : LVR-Klinik kooperiert international

Langenfelder Psychiatrie nimmt an europäischem Austauschprogramm teil.

Die Langenfelder LVR-Klinik hatte jetzt eine Schweizerin für drei Wochen zu Gast an mehreren ihrer Arbeitsplätze: Marianne Prica aus Bern hospitierte im Zuge des Hope-Programms in der Einrichtung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). "Hope" steht für European Hospital and HealthCare Federation. Das Programm ermöglicht Mitarbeitern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, die Gesundheitssysteme von Nachbarländern kennenzulernen.

Marianne Prica arbeitete nach ihrem abgeschlossenen Psychologiestudium als Anwendungsbetreuerin für ein radiologisches EDV-System beim einem Spital-Träger. Derzeit ist sie im Spital Bern in der IT eines großen Labors tätig. In der Langenfelder Fachklinik schnupperte sie in den Alltag der Gerontopsychiatrie, der forensischen Psychiatrie und der Depressionsstation hinein. Auch die Kunsttherapie und die Tageskliniken in Leverkusen-Opladen und Hilden besuchte sie. Zudem lernte sie die Bereiche Qualitätsmanagement und IT kennen. Durch die Begleitung der Sektorbeauftragten, die Netzwerk- und Informationsarbeit in den Sektoren des Versorgungsgebiets leisten, erhielt die Bernerin außerdem Kontakt zu Kooperationspartnern der Klinik, und erhielt dort einen Einblick in deren Tätigkeit. Bei einer Abschlusskonferenz, die am kommenden Wochenende in Stockholm stattfindet, präsentieren die Teilnehmer die Eindrücke, die sie während der Hospitation gewonnen haben, und tauschen ihre Erfahrungen aus.

(gut)
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