LVR Klinik hat Besuch aus Skandinavien

Langenfeld : LVR-Klinik hat Besuch aus Nordeuropa

Zwei Kinderpsychiaterinnen schauen sich drei Wochen das deutsche Gesundheitssystem an.

Regina Leppänen aus Finnland ist in ihrer Heimat leitende Krankenschwester und Kinderpsychiaterin in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sophia Eberhard ist Psychiaterin und leitet in Schweden eine Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Beide Frauen haben im Rahmen des HOPE-Autauschprogramms (European Hospital and HealthCare Federation) für drei Wochen in der LVR-Klinik Langenfeld zu Besuch. Das Programm ermöglicht Mitarbeitenden von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Institutionen europäischer Nachbarländer zu hospitieren und deren Gesundheitssystem kennenzulernen.

Im Rahmen einer Abschlusskonferenz präsentieren die Teilnehmer die Eindrücke, die sie während der Hospitation in dem Gastland gewonnen haben und tauschen ihre Erfahrungen aus. Ziel ist, voneinander zu lernen und Verbesserungen der eigenen Systeme zu erreichen.

Die beiden wurden in den ersten Tagen mit Informationen rund um die Klinik und den Landschaftsverband Rheinland (LVR) versorgt.

Speziell auf ihre Profession zugeschnittene individuelle Programme geben ihnen einen Einblick in die Arbeitsweise der Klinik. So lernen sie den Stationsalltag und die pflegerischen Abläufe kennen. Auch Hospitationen in der Schwester-Klinik, dem LVR-Klinikum Düsseldorf, wurden möglich gemacht.

„Die zwei Wochen in der LVR-Klinik Langenfeld und im LVR-Klinikum Düsseldorf sind für uns unglaublich interessant gewesen. Es ist ein Privileg, durch das HOPE-Programm einen so guten Einblick auf mehreren Ebenen in die Arbeit der LVR-Kliniken zu bekommen. Wir sind überall unglaublich nett und professionell aufgenommen worden. Was uns besonders beeindruckt hat, ist der durchgehend respektvolle und zeitgemäße Umgang mit den Patienten – sie stehen hier immer im Zentrum. Auch das breitgefächerte Behandlungsangebot beeindruckt sehr“, erklärten Regina Leppänen aus Finnland und die Schwedin Sophia Eberhard noch während der Hospitanz.

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