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Lime bietet weitere E-Scooter in Langenfeld​

Lime kommt : Weitere E-Scooter in Langenfeld

Lime startet jetzt mit 250 E-Rollern sein Angebot in der Stadt. Die Stadt will ihre Satzung anpassen, um wildes Parken zu vermeiden.

Mit 250 E-Rollern ist ein weiterer Anbieter in Langenfeld an den Start gegangen: Lime. Der Anbieter will mit seinen Rollern die Verkehrswende in Langenfeld voranbringen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in insgesamt 70 deutschen Städten vertreten. An anderen Standorten vermietet Lime auch E-Bikes. 

„Insgesamt stehen jetzt in Langenfeld 450 E-Scooter im Stadtgebiet zur Verfügung“, erklärt Christian Benzrath, Leiter des Referats Recht und Ordnung am Montag. „Damit ist die Kapazitätsgrenze für Langenfeld, je nachdem welche Städt man zum Vergleich heranzieht, erreicht oder kurz davor“, sagt Benzrath. Derzeit lägen der Stadt aber keine weiteren Anträge vor, so der Referatsleiter.

Grundsätzlich dürfen die Roller nicht in der Fußgängerzone benutzt werden. Angesichts der Tatsache, dass in der Straßenverkehrsordnung bestimmte Sanktionen gegen E-Roller noch nicht aufgenommen sind, wird die Stadt Langenfeld ihre Ortssatzuung zum Abstellen von E-Rollern durch einen entsprechenden Passus anpassen. Ziel sei, bei „Parkverstößen“ ein entsprechendes Bußgeld erheben zu können. „Wir legen die Satzungsergänzung in der Sitzung des Ausschuss für Soziales und Ordnung am Mittwoch, 25. Mai, der Politik vor. Stimmt die zu, könnte der Rat am 14. Juni, darüber abstimmen.“ Derzeit können Verstöße mit maximal zehn Euro geahndet werden. „Für Verstöße im Straßenverkehr ist ausschließlich die Polizei zuständig“, betont der Referatsleiter. Die Stadt werde sich die Auswirkungen des neuen Mobilitätssystems genau ansehen und nach einem Jahr Bilanz ziehen. 

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Das Lime-System unterscheide sich von Anbieter Tier durch die Ladetechnik. Tier tauscht leere gegen volle Akkus aus, während Lime die Roller einsammelt, um die festverbauten Akkus zentral wieder zu laden. „Wir werden sehen, welches System sich auf Dauer dursetzen wird“, so Benzrath.

 „Wir stellen unser Angebot in enger Absprache mit der Stadt Langenfeld zur Verfügung, um den Menschen eine nachhaltige Mobilitätsoption für die letzte Meile zu bieten, insbesondere als Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr. So helfen wir den Städten schrittweise, autospezifische Verkehrsprobleme wie Staus und Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen und bieten den Menschen gleichzeitig eine erschwingliche Alternative zur Autonutzung in der Stadt“, sagt Jashar Seyfi, Deutschlandchef von Lime.

Die Ausleihe eines Lime Scooters kostet 1 Euro zum Entsperren und dann 19 Cent pro Minute. Lime fordert seine Nutzer auf, die Verkehrsregeln einzuhalten, nur auf Straßen sowie Radwegen zu fahren und ordnungsgemäß zu parken. Dafür weist Lime seinen Kunden in der App auf die Abstellbereiche hin. Ein Foto vom Fahrzeug nach Fahrtende soll ordnungsgemäßes Parken sicherstellen.

„Diese Regelung begrüßen wir“, sagt Benzrath. Damit schütze Lime die Nutzer auf der einen Seite und verhindere falsches Parken auf der anderen Seite.