Finissage in der künftigen Kulturraffinerie K714 in Monheim Zerschlagenes Löwentraut-Werk wird neu in Szene gesetzt

Monheim · Eine spektakuläre Aktion beendet die Monheimer Ausstellung des international renommierten Künstlers Leon Löwentraut in der ehemaligen Shell-Abfüllhalle und künftigen Kulturraffinerie K714.

 Kulturwerke-Chef Witkowski schlug mit dem Bagger zu.

Kulturwerke-Chef Witkowski schlug mit dem Bagger zu.

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)

Der eigentliche Star zum Ende der Werkschau von Leon Löwentraut (22) in der ehemaligen Shell-Abfüllhalle am Rhein war am Samstagabend der Chef der Monheimer Kulturwerke, Martin Witkowski. Zur Finissage der Ausstellung des international renommierten und in Düsseldorf wohnenden  Malers rollte der Intendant selbstbewusst und gekonnt mit einem Neun-Tonner-Schaufelbagger an: Er brachte eine Wand zum Einsturz. Auf dieser Wand hatte der junge Malerstar bei der Vernissage am 29. September spontan mit Pinsel und Farbe ein für ihn typisches farbenprächtiges Gemälde hinterlassen. In Hunderte Stücke zerbrach das Werk nun, und zwar gewollt.

 Leon Löwentraut  lobte die „sensationelle Location“.

Leon Löwentraut  lobte die „sensationelle Location“.

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)