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Langenfelder Programm zum Weltfrauentag: Frauen stärken, informieren und bespaßen

Weltfrauentag : Das läuft in Langenfeld zum Weltfrauentag

Rund um den Internationalen Weltfrauentag am 8. März sind in Langenfeld viele Veranstaltungen geplant.

Kein gutes Zeichen für die Gleichberechtigung in Langenfeld: Von den 45 Mitgliedern des Stadtrats sind gerade mal zehn Frauen. Und auch Langenfelderinnen flüchten vor der Gewalt ihres Partners ins Frauenhaus. Für die städtische Gleichstellungsbeauftragte Diana Skrotzki ist alljährlich der Internationale Weltfrauentag am 8. März eine gute Möglichkeit, durch Veranstaltungen auf Missstände aufmerksam zu machen und Frauen zu stärken. „Wir haben zwei Schwerpunkte gesetzt“, erklärte Skrotzki bei der Programmvorstellung. „Einmal geht es um die Selbständigkeit und Existenzgründung und dann um Frauen und deren Situation in der Kunstszene.“

Beate Domdey-Fehlau vom Kunstverein Langenfeld (KVL sieht ebenfalls Handlungsbedarf. „Unter den Kunststudenten sind rund die Hälfte weiblich. Wenn es dann aber um die Karriere geht, um Professorenstellen, im Kunstmanagement oder in Museen, lässt sich ganz klar ein massives Ungleichgewicht feststellen.“ Die bereits begonnene Ausstellung der chinesischen Künstlerin Weiqun Peper-Liu weise auf gleich zwei Schwierigkeiten hin: die einer Frau in der Kunst und dann noch mit Migrationshintergrund. Elke Tenderich-Veit bietet am 3. und 4. März (10-17 Uhr, KVL, Hauptstraße 135) einen Workshop keramische Plastik als Hommage an Bildhauerin Camille Claudel an. Am 19. März referiert Birgit Richter in der Stadtbibliothek (19.30 Uhr, Hauptstraße 131) über „Das linke Ufer der Seine – die weibliche Seite von Paris“.

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Die Langenfelder Beratungsstelle der Verbraucherzentrale stellt nach Angaben ihres Leiters Andreas Nawe zunehmend fest, dass es Probleme mit Online-dating-Plattformen gibt. „Aus diesem Grund bieten wir gratis Beratungsgespräche dazu an. Am 8. März von 9 bis 13 Uhr und am 11. März von 14 bis 18 Uhr.“ Der Verein „Fachwerk Langenfeld“ heißt bei einem offenen Treffen im Café „Kaffeezeit“ am Konrad-Adenauer-Platz am 12. März, (19-21.30 Uhr) alle Frauen willkommen, die sich Fragen stellen wie: Wo liegen meine beruflichen Stärken? Wie nutze ich mein Potential richtig aus? „Nur etwa 14 Prozent aller Start-up-Gründer sind weiblich. Das möchten wir gerne ändern“, sagt Business-Coach Tanja Herrmann-Hurtzig. Am 26. März gibt es einen Existenzgründerinnen-Workshop (18-21 Uhr; Bogenstr. 19). Die Volkshochschule bietet am 9. und 23. März sowie 6. April (10-15 Uhr) einen Schreibworkshop für Frauen an, am 16. März (10-13.15 Uhr) einen Themenvormittag rund um Trennung und Scheidung und Selbstbehauptungsworkshops (16. und 17. März, 10-15.15 Uhr). Am 9. März (20 Uhr) gibt es im Schaustall /Winkelsweg 38, 20 Uhr) eine Comedy-Revue „Sekt and the City“. Im Rex-Kino (Hauptstraße 122) ist am 17. März (14.30 Uhr) „Die Frau des Nobelpreisträgers“ zu sehen, am 13. März (20 Uhr) „Colette“ und am 20. März (20 Uhr) „Womit haben wir das verdient?“. Am 6. März, 19.30 bis 22 Uhr, steigt im Flügelsaal (Hauptstraße 133) die alljährliche Soiree mit dem kecken Titel „Weibsbilder – Spiegel, Spott und Übermut“. Am 22. März tritt ab 20 Uhr Kabarettistin Barbara Kuster im Schaustall (Winkelsweg 38) auf. Am 30. März (20 Uhr) bitte Frau Höpker in der Stadthalle zum Mitsingkonzert.

Und dann kommt Diana Skrotzki noch einmal auf Zahlen und Fakten zurück. „Nach wie vor verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer in gleicher Position. Dazu wird es einen Infostand in der Innenstadt geben.“