Langenfelder kämpft bei Vox ums „Überleben“

Langenfeld : Langenfelder kämpft bei Vox ums „Überleben“

In der Abenteuershow „Survivor” (Überlebender) will Christian 500.000 Euro gewinnen.

Die einen beantworten Wissensfragen, die anderen verspeisen Insekten, und wieder andere nehmen an nicht näher beschriebenen Wettkämpfen teil (wir sollen ja den Fernseher anschalten und gucken). Der Grund: Sie wollen Geld gewinnen. Viel Geld.

Der Privatsender Vox hat jetzt das Format „Survivor“, das in vielen Ländern schon seit zig Staffeln erfolgreich läuft, für den deutschen Markt aufbereitet. Ein Abenteuerspiel, bei dem, so die Beschreibung, „18 Spielern an 39 Tagen auf einer einsamen Insel mental und körperlich alles abverlangt wird.“ Weit entfernt von jeglicher Zivilisation und unter extremen Bedingungen leben die Spieler auf einer unbewohnten Insel, auf der es gilt, ohne fremde Hilfe Feuer zu machen und Schlafplätze zu beschaffen und bei den Wettkämpfen ihre körperlichen und psychischen Grenzen zu überwinden.

Der Sender stellt klar: „Nur einer von ihnen kann sich bis zum Ende in der Gruppe beweisen, in den Wettkämpfen siegen und ein Preisgeld in Höhe von einer halben Million Euro mit nach Hause nehmen.“ Es sei „das härteste Spiel der Welt.“ Es gehe um: „Durchhalten, überlisten, besiegen.“ Moderiert wird die Abenteuershow von Florian Weber.

Bei „Survivor“ ist einerseits Teamgeist gefragt, andererseits aber auch Tricksen und Lügen. Foto: RP/RTL

Unter den 18 Teilnehmern ist ein Langenfelder namens Christian, der sich dem Sender als 39-jähriger Beamter vorgestellt hat. Geboren in Düsseldorf, lebt Christian heute in Langenfeld und liebt seinen Beruf als Teamleiter in einem Jobcenter. Für den zweifachen Vater steht seine Familie an erster Stelle, außerdem mag er „Gaming, Sport, leckeres Essen, Urlaube – und den rheinischen Karneval.“

Mit seiner Teilnahme bei „Survivor“ erfüllt sich der Beamte nun einen lang gehegten Traum: „Seit Ewigkeiten bin ich Fan, ich liebe dieses Setting und will einfach mitmachen.“ Auf die Abenteuershow hat sich der 39-Jährige mit Lektüre und YouTube-Videos zum Thema Survival sowie Geschicklichkeitsspielen und einer angepassten Ernährung vorbereitet. Aber das wird nicht die einzige Herausforderung für Christian sein: „Ich war noch nie länger als vier Tage von meiner Familie getrennt. Ohne sie und mit unbekannten Menschen im besten Fall 39 Tage auf einer einsamen Insel zu sein, wird die größte Herausforderung. Am meisten werde ich die Kinder vermissen.“ Seine Familie selbst ist nicht allzu begeistert von seiner Teilnahme, gibt der 39-Jährige zu: „Weil ich so lange weg sein und viel verpassen werde. Meine Freunde wünschen mir viel Glück, haben aber großen Respekt vor der Sache.“

Seine Strategie behält Christian für sich und will nicht allzu viel Preis geben, aber eines stand für ihn schon früh fest: „Ich würde flunkern, aber ich würde nie etwas auf meine Kinder schwören und es dann nicht halten.“ Außerdem hat er sich vorgenommen, „möglichst Ich zu bleiben und meine Integrität zu behalten, sodass ich morgens noch in den Spiegel schauen kann.“

Auf die Frage, wie er die Lügen anderer Spieler durchschauen will, antwortet Christian: „Hier vertraue ich auf meine langjährige Berufserfahrung als Arbeitsvermittler und Führungskraft. Ich denke, dass ich da schon so einiges erkennen kann.

Gezeigt werden die Survivor-Folgen ab Montag, 16. September, immer um 20.15 Uhr bei Vox – und immer eine Woche vorher bei TVNOW.

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