Langenfeld : Frank Schneider: „No go“ für die Haus-Gravener-Straße

Die Politiker im Bauausschuss nahmen am Donnerstag die Machbarkeitsstudie zur Anbindung L79n an die A3 zur Kenntnis. Fachbereichsleiter Ulrich Beul stellte das Papier vor. Es wird jetzt samt Gutachten zur Beratung in die Fraktionen gegeben.

„Ziel ist es, eine Lösung für alle drei Städte Langenfeld, Solingen und Leichlingen zu finden“, sagte er. Nicht einig seien sich die Städte bei drei Punkten. Das sind,  welche der beiden Variante zum Tragen kommen soll – Netzanschluss im BAB-Dreieck durch Verlängerung der Deponiestraße oder Ausbau BAB-Dreieck Langenfeld zum Vollkreuz, eine Prüfung der Optimierung der L288 Solingen-Leichlingen und die vertiefte Prüfung einer ergänzenden Anbindung über die Haus-Gravener-Straße. Bürgermeister Frank Schneider sagte, dass für ihn jegliche Überlegung, die Haus-Gravener-Straße einzubeziehen,  als  „No Go“ gelte. „Die hier drohenden Eingriffe in die Natur in ein Landschaftsschutzgebiet sind für mich indiskutabel und schließen etwaige Planungen aus meiner Sicht weiterhin kategorisch aus“, betont er. Die Verkehrsproblematik der Nachbarstädte könnten nicht noch intensiver als bisher auf Langenfelder Boden gelöst werden. Die Bürgermeister der beiden anderen Städte wüssten um seine Haltung. Jetzt  müsse die Politik das Thema  Anbindung an die A3 erörtern und entscheiden.

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