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Langenfeld: Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf Bergischer Landstraße

Auf Bergischer Landstraße : Zwei Schwerverletzte bei Unfall

Zwei Schwerverletzte hat ein Verkehrsunfall auf der Bergischen Landstraße in Langenfeld gefordert. Eine 62-jährige Beifahrerin war nach dem Zusammenstoß von zwei Autos eingeklemmt.

Bei einem heftigen Zusammenstoß von zwei Autos sind am Donnerstagabend auf der Bergischen Landstraße zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt wurden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Danach fuhr ein  68-jähriger Nissan-Fahrer gegen 20 Uhr in Begleitung einer 62-jährigen Beifahrerin die Bergische Landstraße in Fahrtrichtung Schneiderstraße. An der Kreuzung Hardt/Schneiderstraße/Bergische Landstraße wollte laut einer Pressemitteilung der Polizei nach links auf die Straße Hardt in Fahrtrichtung Innenstadt Langenfeld abbiegen. Gleichzeitig fuhr ein 31-Jähriger in einem Audi Q7 auf der Schneiderstraße in Fahrtrichtung Bergische Landstraße und beabsichtigte, die Kreuzung geradeaus zu überqueren. Neben ihm befand sich ein Zeuge in einem Transporter, der von der Schneiderstraße auf der Linksabbiegerspur auf die Hardt in Fahrrichtung Autobahn abbog.

Die Beamten nehmen an, dass der 68-jährige Fahrer vermutlich deshalb den entgegenkommenden Audi übersah. Im Kreuzungsbereich sei es dann zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen. Dabei habe der Audi-Fahrer mit der Front seines Fahrzeuges die rechte Fahrzeugseite des Nissan derart heftig getroffen, dass sich dieser mehrfach um die eigene Achse drehte. „Der Wagen ist regelrecht herumgeschleudert“, sagte Ulrich Löhe, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei in Mettmann.

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Die 62-jährige Beifahrerin in dem Nissan sei eingeklemmt worden. Die Feuerwehr habe die Verletzte mit einer hydraulischer Schere befreien müssen. „Beide Insassen des Nissan wurden schwer verletzt und sind jeweils in Begleitung eines Notarztes in unterschiedliche Krankenhäuser zur stationären Behandlung gebracht worden“, so Löhe. Der Audi-Fahrer sei leicht verletzt worden. Beide Fahrzeuge wurden den Angaben zufolge erheblich beschädigt. Sie seien zur Beweissicherung sichergestellt worden. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 70.000 Euro, heißt es. „Wegen der Bergungsarbeiten wurde die Kreuzung für zweieinhalb Stunden weiträumig gesperrt“, sagte Löhe.

(hesp)