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Langenfeld: Zwei Donut-Freaks eröffnen süßen Laden

An der Hauptstraße 95 : Zwei Donut-Freaks eröffnen süßen Laden

„Nein“, versichert Samet Gökbayrak (31) „das war keine Schnapsidee unter zwei Freunden, sondern ist ein ernsthaftes Anliegen mit wohldurchdachtem Konzept.“ Am Samstag, 13. Februar, direkt vor dem Valentinstag, eröffnet der Sauerländer gemeinsam mit Mohamed Nassar (35) aus Monheim an der Hauptstraße 95 in Langenfeld einen Donut-Shop.

Die beiden Wirtschaftsinformatiker in fester Stellung stürzen sich Hals über Kopf ins Abenteuer: „Donut Freaks“ nennen sie ihr Unternehmen und wollen mit ihrem Angebot eine neue Marke etablieren: Donuts mit Topping und Füllung, wie es sie bisher in Langenfeld und Umgebung nicht gibt.

„Wir essen beide gerne süß und besonders gerne Donuts“, sagt Samet Gökbayrak. „Aber ein paar Sachen haben uns nie gepasst. Das kann man besser machen“, habe er gedacht. „Ein Donut muss beispielsweise immer mit einem frischen Kaffee oder Espresso serviert werden. Ohne, das geht gar nicht.“ Kurz und gut, das eigene Erleben brachte die beiden Studienfreunde darauf, selbst einen Laden zu eröffnen. „Risikobereit waren wir schon immer“, sagt der eloquente junge Mann.

In drei Kategorien mit den Namen „Nommy“, „Yummi“ und „Freaky“ sollen die fettgebackenen Kringel unter die Langenfelder Schleckermäuler kommen: Standard, Mitte und eine exklusive Variante. „Dafür haben wir uns natürlich auch noch tolle Namen ausgedacht“, erzählt der künftige Geschäftsmann.

Am Valentinstag wollen die beiden mit ganz besonderen Kreationen aufwarten. „Vor allem von der Optik sollen unsere Kunden überrascht und begeistert sein“, verspricht der  Donut-Freaks-Erfinder. Das ursprünglich amerikanische Gebäck mit rosa, türkisfarbener und grüner Zuckerglasur, mit Krokant, Smarties und Streuseln scheint zurzeit besonders bei den Jüngeren beliebt zu sein. Neben gewohnten Toppings wollen die beiden in ihrem Geschäft das Gebäck aber auch mit Obst, einem halben Überraschungs-Ei, Lotus- Schokoriegeln, Macarons und anderen freaky Leckereien dekorieren.

Sogar eine pikante Variante könnte es geben. „Da lassen wir uns etwas einfallen“, versichert Gökbayrak mit Enthusiasmus in der Stimme. Und auch die Füllungen sollen abwechslungsreich, kreativ und besonders sein. „Eine Geschmacksexplosion, wesentlich exklusiver als man sie gemeinhin kennt und mit großem ständig wechselnden Varianten-Reichtum“, verspricht der Liebhaber süßer Sachen.

Für die erste Zeit nach der Eröffnung haben die beiden Donut-Freaks-Inhaber sich von ihrer Festanstellung extra Urlaub genommen. Sie möchten selbst  sehen, wie ihre Ideen bei den Kunden ankommen und was sie eventuell noch verbessern können. Danach suchen sie einen Filialleiter und Aushilfen, die bereit sind, mit ihnen gemeinsam „Donut Freaks“ aufzubauen. Coronagerecht wird die Neu-Eröffnung an der Hauptstraße ein reines To-Go-Erlebnis werden. „Stühle und Tische haben wir auch später nicht geplant“, sagt Gökbayrak. „Dafür ist das hier zu klein.“ Übrigens: Die Idee war geboren bevor der Standort feststand. „Den hat mein Geschäftspartner ausgesucht. Ich habe mir dann Langenfeld angeguckt und gedacht, in so einer quirligen Stadt können wir  gut  unser Geschäft verstarten“, erzählt Gökbayrak.

Gebacken werden die Rohlinge nicht vor Ort. Sie kommen aus einer Großbäckerei. In Langenfeld werden sie nur veredelt. Zu Valentin versprechen die Inhaber ansprechende Auslagen mit vielen bunten Kringeln, auch zum Verschenken geeignet. Eines allerdings ist zu bedenken: Kalorienarm wird das bunte Gebäck nicht ausfallen, eher üppig.

„Donut Freaks“, Hauptstraße 95. Anfragen unter info@donutfreaks.de