Langenfeld WFB-Werkstätten feiern in Dirndl und Lederbux

Stadtgespräch : Werkstätten feiern in Dirndl und Lederbux

Der WFB-Förderverein lud in die Richrather Schützenhalle ein.

Der Förderverein der Behinderten-Werkstätten (WFB) Langenfeld hat jetzt in der Schützenhalle Richrath sein Oktoberfest gefeiert. Etwa 100 Besucher kamen. Der Vorsitzende Theo Fleckenstein lobte das Engagement der Helfergruppe, zu der Ursula und Dieter Busche (stellv. Vorsitzender), Elke Burhenne, Sabine Roski, Brigitte Säuberlich (Beisitzerin im Förderverein) und als neuer Helfer Manni Willi Fassbender zählten. An der Theke wurden von Alexandra und Michael Langenbach sowie Christel Steinfatt hunderte Gläser mit Kaltgetränken gefüllt. Das Helferteam hatte die Schützenhalle in Richrath festlich in Weiß-Blau geschmückt. Auf den Tischen standen Bierseidel, gefüllt mit Bierstengeln und Minbrezeln. Zu essen gab es frische Brezeln der Opladener Bäckerei Willeke und warme Würstchen mit süßem Senf. „Ich komme schon etwa 20 Jahre zu den Tanzveranstaltungen des Fördervereins, anfangs als ,Fahrdienst’, seit ungefähr zehn bis zwölf Jahren bin ich im Helferteam“, erzählt Elke Burhenne. Hans Hennecke, Gründungsmitglied (1985) und langjähriger Vorsitzender des Fördervereins, spielt seit Jahren auf dem Keyboard zum Tanz auf, unterstützt von Sohn Hartmut, der inzwischen als Schriftführer fungiert. Wenn die Beiden in die Tasten hauen und der Junior dazu auch noch singt, kennt die Tanzlust keine Grenzen. Die Henneckes bringen „Ohrwürmer“ und improvisieren auch mit eigenen Melodien. Und bei der Polonäse aus Blankenese machen auch die Rollstuhlfahrer gerne mit. Optisch unterstützt werden die beiden Musiker von den WFB-Mitarbeitern Jörg Oswald, der, als Marshall verkleidet, ein ausgesägtes und bunt bemaltes „Gitarrenbrett“ bespielt, sowie Ralf Schillinger mit echter Gitarre, der auch bei vielen Special-Olympics-Tischtenniswettbewerben dabei ist.

Hartmut Hennecke sagt zum Schluss: „Nach einem solchen Nachmittag bin ich zwar platt, aber es macht mir unheimlich viel Spaß, für diese Menschen zu spielen und ihnen eine Freude zu bereiten.“ jste

(jste)
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