Langenfeld Voice Art Jubiläum

Konzert zum Festakt : Vom Gospel zum Pop-Gesang

Der Langenfelder Chor „Voice Art“ wird 25 Jahre alt. Im Oktober reist er beim Jubiläumskonzert musikalisch durch seine Geschichte.

Es gibt da so ein paar Ohrwürmer, die fast jedem eine Gänsehaut über den Rücken jagen: „Skyfall“ , gesungen von Adele, „Bohemian Rhapsody“ des unvergessenen Freddie Mercury, „Chasing Cars“ von Snow Patrol . Sie alle gehören zum aktuellen Repertoire des Chores Voice Art. Er wird jetzt 25 Jahre alt.

Bei der ersten Probe 1993 nannten sich die 50 Sänger noch Gospel-Singers. „Das war damals Mode. Und wir waren der erste Gosepelchor in Langenfeld“, sagt Sängerin Gabi Gerten. Übrig geblieben sind bei heutigen Auftritten natürlich die meisten Sänger und der Evergreen „O Happy Days“ aus frühen Tagen. „Den will das Publikum immer wieder hören“, sagt Gabi Gerten. Ansonsten wollen die 45 Chormitglieder, ab 30 Jahre aufwärts, vor allem eines sein: zeitgemäß.

Die Hobbysänger sind ein harmonisches Team (O-Ton: „viele dicke Freunde“), optimal aufeinander eingesungen mit einem professionellen Chorleiter aus Duisburg, dem Kantor Gregor Brück. Er begleitet meist auf dem Piano. Wenn es die Musikstücke erfordern, wird auch mal ein E-Gitarrist eingesetzt.

Die Amateure bei Voice Art eint die Leidenschaft für den Gesang, die meist schon in der Kindheit begann. „Ich singe seit ich acht Jahre alt bin im Chor“, sagt Sabine Jakob, eines der Gründungsmitglieder. „Wie andere ihr Leben lang im Sportverein sind, war ich immer im Chor.“  Der Männer-Frauen-Anteil ist ungefähr gleich. Gründungsmitglied Dirk Wegener war vor vielen Jahrzehnten der Schulchor schon lieber als der Kunstunterricht. „ Dann bin ich da so reingerutscht“, sagt der Mann, den Singen glücklich macht.

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Montags wird regelmäßig in der Prisma-Schule geprobt von 19 bis 22 Uhr. Alle zwei Jahre lädt die Gemeinschaft zum öffentlichen Konzert ein. Sonst  lässt sie sich für Hochzeiten und andere Feste buchen. „Wir bringen auch unsere eigene Technik mit“, sagt Dirk Wegener, „damit bespielen wir problemlos einen mittleren Saal.“

Zum Repertoire gehören Filmmusik wie „Mission Impossible“, Swing und Jazz der 50er und 60er, Afrika meets Pop und aktuelle Chartsongs etwa von Coldplay. „Wir haben tolle Solo-Stimmen, könnten aber noch ein paar Bässe gebrauchen“, sagt Sabine Jakob.

Übrigens ist die eingeschworene Gemeinschaft von Voice Art nicht nur  vokal unterwegs. Zwei Choreographen sorgen dafür, dass die Sänger auch optische Vitalität auf die Bühne bringen. Am 21. Oktober gibt es um 17 Uhr in der Stadthalle eine Kostprobe des Könnens. In einem musikalischen Abriss zeigen die Sänger und Sängerinnen anhand von 20 Liedern, wie sich ihre Gemeinschaft zu dem entwickelt hat, was sie heute ist: ein moderner  Chor, der mit professioneller Unterstützung auch schwierigere Stücke mitreißend interpretiert.

21. Oktober, 17 Uhr, Stadthalle, Hauptstraße 133. Karten kosten 16 und 18 Euro an der Abendkasse und sind im Vorverkauf über www.schauplatz.de zu bekommen.

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