Langenfeld und Monheim: Untersuchung zum Alter der Wohnhäuser der Bausparkasse LBS

Untersuchung der Bausparkasse LBS : Wohnhäuser: im Schnitt von 1974/75

Bausparkasse LBS legt beim Alter von Wohnhäusern Städtevergleich für NRW vor und rät zu Modernisierungen.

(mei) Mit dem Slogan „Junge Stadt an alter Straße“ heftet sich Langenfeld selbst ein frisches Image an.  Auf das Alter seiner Gebäude bezogen trifft es nach einem jetzt von der Bausparkasse LBS vorgelegten Städtevergleich zu. „Ein Wohnhaus in Langenfeld ist im Durchschnitt rund 44 Jahre alt – es stammt rechnerisch aus dem Jahr 1975“, teilt LBS-Gebietsleiter Kai Wille mit. In Monheim liege dieses Durchschnittsalter bei 45, im gesamten Kreis Mettmann bei 48 Jahren. Für die Untersuchung seien die Ergebnisse der Wohnungszählung von 2011 auf das Jahr 2019 fortgeschrieben worden.

Zwar werden Immobilien nach Willes Worten „von ihren Besitzern meist schon deshalb in gutem Zustand gehalten, um den Wert zu sichern“. Aktuell zielten etliche größere Modernisierungen auf die Senkung des Energieverbrauchs. „Je weniger Zinsen es auf den Spargroschen gibt, desto mehr investieren die Menschen in ihr eigenes Zuhause oder eine vermietete Wohnung.“ Sie senkten langfristig ihre Betriebskosten und schaffen so einen zusätzlichen Baustein für ihre Altersvorsorge.“ Ein Fünftel der Selbstnutzer und fast ein Drittel der Vermieter sehen nach einer aktuellen Online-Umfrage der LBS für ihre Immobilie derzeit hohen Modernisierungsbedarf. Mehr als 2000 Hausbesitzer  in NRW wurden hierzu laut Wille befragt. „An erster Stelle steht dabei der Wunsch nach einem komfortablen Bad, gefolgt von der Erneuerung von Fenster und Türen sowie der Heizung.“

Aktuell steigt nach Angaben des Immobilienexperten das Interesse auch an größeren Arbeiten an Wohnhäusern – etwa zur Wärmedämmung oder barrierearmen Zugängen. Dies zahle sich für Hauseigentümer aus: Betriebskosten sinken dauerhaft,  der Wert der Immobilie und der Wohnkomfort steigen. Auch die künftige Vermietbarkeit einer Wohnung lasse sich damit deutlich verbessern.

Neben den günstigen Bauzinsen gibt es vielfältige staatliche Förderprogramme für die Modernisierung. Indes ergab die Umfrage hier Nachholbedarf in der Ausgestaltung: 30 Prozent der Eigentümer und sogar 58 Prozent der Vermieter empfinden die Anträge bisher laut Wille als zu bürokratisch und umständlich. „Auf die Unterstützung verzichten sollte man dennoch nicht!“

(mei)