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Langenfeld - Stadt öffnet Kunsthaus für Wiescheider  Bürger

Langenfeld : Stadt öffnet Kunsthaus für Wiescheider Bürger

Der Begegnungsort soll als Alternative für die alte Bürgerhalle im Stadtteil dienen. Die Stadt lädt für Montag, 13. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Besichtigung ein.

(og) 2018 ist Künstlerin Michaela Dreßen aus dem Kunsthaus Wiescheid ausgezogen. Gleichzeitig sucht die Stadt Langenfeld eine Alternative für die Bürgerhalle in Wiescheid. Jetzt soll der Souterrainbereich des ehemaligen Kunsthauses Begegnungsort für Vereine werden. Das teilt Marion Prell, 1. Beigeordnete der Stadt, mit.

Der Wunsch, mehr Begegnungsorte im Stadtteil zu schaffen, ist als zentrales Anliegen aus einer Bürgerwerkstatt Ende 2019 hervorgegangen. Dazu gründete die Stadt Anfang 2020 eine Projektgruppe, die sich gemeinsam mit Bürgern, der Awo und der katholischen Kirchengemeinde auf den Weg gemacht hat, ergänzend zum Pfarrsaal weitere Räume zu finden, die von verschiedenen Gruppen unterschiedlichen Alters genutzt werden könnten.

Das ehemalige Kunsthaus könnte den Anforderungen vieler gerecht werden, findet Marion Prell nach etlichen Abstimmungen in der Verwaltung. Eine Einschränkung gibt es. Das Kunsthaus liegt in einem Wohngebiet, für das strikte Lärmschutzregelungen gelten. „Es ist uns besonders wichtig, dass die Nutzung verträglich ist“, betont die 1. Beigeordnete mit Verweis auf die frühere Geschichte der Bürgerhalle, die auch von Brauchtumsvereinen genutzt wurde.

Im oberen Geschoss des Kunsthauses betreibt die Awo eine offene Ganztagsschule, aber der untere Bereich von etwa 150 Quadratmetern ist frei. Das Erdgeschoss bietet einen großen Raum sowie einen zusätzlichen kleinen. Toilettenanlagen sind vorhanden. Somit wäre genügend Platz für Tanz- und Gymnastikkurse oder Vorträge. Drei Kleingruppen könnten sich gleichzeitig treffen.

Die Teilnehmer der Projektgruppe freuen sich über das Angebot der Stadt, zusammenzuarbeiten: Doris Sandbrink und Thomas Fournier sind zuversichtlich, weitere Mitstreiter zu finden, um einen Verein zu gründen, der den Betrieb des Raums übernimmt. Das ehemalige Kunsthaus soll zukünftig allen Wiescheidern offen stehen. Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich bei der Projektgruppe melden, die die Gründung des Vereins organisiert (Doris Sandbrink, Tel. 0212 61620, Thomas Fournier, Tel. 0212 651487).

Die Stadt lädt für Montag, 13. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Besichtigung ein. Um genügend Abstand halten zu können, werden immer nur zehn Personen eingelassen. Anmeldungen nimmt Mona Ende, Koordinatorin für die Stadtteilarbeit, unter Tel. 02173/794-2150 oder mona.ende@langenfeld.de entgegen.