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Langenfeld: Sporthandel startet in die Ski-Saison

Einkaufen : Sporthandel startet in die Ski-Saison

Gefühlt ist heute Sommer. Doch trotz 25 Grad im Schatten verheißen Kalender und Auslagen in den Geschäften: Der Wintersport ist in Sichtweite.

 Die ersten Damenjacken für den Spaß im Schnee warten bei Intersport Middendorf an der Solinger Straße in Langenfeld auf ihre Käufer. „Sie haben ein bisschen was von Formel 1 oder Motorradjacke“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Benjamin Fritz und zeigt ein schnittiges rot-weiß-schwarz gestreiftes Modell von Schöffl, das 350 Euro kostet. „Das sind die allerersten Sachen, die wir frisch da haben“, sagt Fritz. „Sozusagen der Porsche unter unseren Angeboten, sportlich und elegant zugleich“.

Auch für Kinder hängt schon die neue Kollektion an den Kleiderständern, daneben gibt es Helme und Stöcke. Für Damen sind Fleecejacken, warme Unterwäsche, vereinzelte Skihosen und Skihandschuhe da. Für Herren sind die ersten  Doppeljacken ausgepackt, die für den Sport in der kühlen weißen Pracht geeignet sind.  „Ende Oktober haben wir eine größere  Auswahl“, verspricht  Fritz. „Die Saison läuft gerade erst an.“

Auch Intersport Borgmann in Hilden wartet auf entsprechende Lieferungen zum Ende des Monats. Im Gegensatz zu Langenfeld verfügt  der Hildener Intersport-Laden auch über einen gutes Sortiment an Skiern. Allerdings rät die Geschäftsleitung dort, vor dem Besuch anzurufen und nachzufragen, was bereits vorrätig ist.

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Intersport Middendorf bietet seine Skier in den Filialen Wermelskirchen und Haan an, sagt Fritz. In Haan ist dem Geschäft erstmals auch eine Ski-Werkstatt angeschlossen, in der man seine Ausrüstung schleifen und wachsen lassen kann. Am besten vorher durchklingeln und einen Termin vereinbaren.

Wer günstiger einkaufen will,  findet die einzige Skibörse im Umkreis (die nächste ist in Leverkusen)  mit gebrauchtem Equipment in Hilden. Der Skiclub Hilden lädt für den morgigen Sonntag, 7. Oktober, 11 bis 15 Uhr, zum Einkaufen in die Sportmühle ein (siehe Infobox). Erwartet werden um die 5000 Menschen. „In den vergangenen Jahren haben wir bis zu 8000 Teile an einem Tag verkauft“, sagt Peter Roth, Vorsitzender des Skiclubs Hilden.

Das Angebot wird üppig sein, zumal sich der Skiclub Baumberg und der aus Erkrath-Hochdahl sowie aus Haan mit Hilden zusammengetan haben.  „Es ist sehr schwer, die strengeren Sicherheitsauflagen seit der Duisburger Loveparade-Katastrophe bei so einer Großveranstaltung einzuhalten. In der Sportmühle Hilden ist das  möglich“, sagt Roth.  Aber auch dort dürfen nur 600 Menschen gleichzeitig in den Hallen sein. „Wir lassen schubweise herein.“

Der Andrang verwundert nicht. Außer Privatleuten, die ihre Ausrüstungen für den Wintersport verkaufen, sind auch drei große Sportläden dabei, die Auslaufmodelle beisteuern, die günstig zu bekommen sind, wie beispielsweise Skier. Das Angebot: Alpin, Langlauf, Snowboards, Helme, Schuhe, Stöcke, Hosen, Jacken, Overalls, Unterwäsche und vor allem auch Schneetaugliches für die Kleinsten. Skier gibt es bei der Skibörse schon ab 20 Euro bis 150 inklusive Bindung. Neu kosten etliche 1000 Euro.

Wer Kinder hat, tut gut daran, einmal eine Ausrüstung zu kaufen und sie dann jedes Jahr wiederzubringen und gegen eine größere zu tauschen, rät Roth. „Da bekommt man in der Regel beim Verkauf den Kaufpreis ohne Verluste wieder rein“, versichert er.  „So  bezahlt man nur einmal eine Kinderausrüstung.“  Aber auch modebewusste Skiläufer finden Markenartikel, beispielsweise von Bogner, die neu oft ein kleines Vermögen kosten.

In den hiesigen Geschäften gibt es natürlich auch günstigere Neuware.  „Wir haben warme Doppel- und Dreifach-Outdoorjacken, die durchaus zum Skilaufen geeignet und warm genug sind“, sagt Benjamin Fritz vom Langenfelder Intersport.