Langenfeld Sozialdienst freut sich über neue Stühle

Stadtgespräch : Sozialdienst freut sich über neue Stühle

Dank einer Spende muss der SkF Langenfeld jetzt nicht mehr schleppen.

Rund 200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld  setzen sich für sozial benachteiligte Menschen ein. Dank einer Zuwendung aus dem PS-Zweckertrag der Stadt-Sparkasse wurden nun die Sitzgelegenheiten für Fortbildungen verbessert. 14 Staffelstühle sorgen in den Schulungsräumen für verbesserte Arbeitsbedingungen.

Insgesamt sitzen die Deutschen durchschnittlich siebeneinhalb Stunden am Tag – zum Beispiel auf Bürostühlen, Autositzen oder den heimischen Sofas. Keine Frage also, dass man richtig und bequem sitzen sollte. Aus diesem Grund freut sich SkF besonders über die Sparkassen-Spende. Das Hauptproblem war, dass die beiden Schulungsräume vor Ort auf unterschiedlichen Obergeschossen sind. Somit mussten die alten und sehr schweren Stühle immer von Etage zu Etage getragen werden. „Wir brauchten dringend neuere, vor allem aber leichtere Stühle“, sagt Dorothea Domasik, Bereichsleiterin des SkF Langenfeld. „Zusätzlich ist es sehr praktisch, dass sie stapelbar und daher sehr leicht zu verstauen sind.“

Als gemeinnütziger Verein produziert der SkF wenig Überschuss, sodass nicht viel Geld für neue Investitionen übrig bleibt. „Wir sind wirklich glücklich über die Hilfe der Stadt-Sparkasse. Viele Menschen wissen gar nicht, was wir eigentlich jeden Tag machen“, sagt Domasik. Neben Schulungen zu Themen wie Verlust und Tod gibt es einen Haushaltsservice sowie einen Secondhand-Laden und die Schneiderwerkstatt von „Pro Donna“. Die Arbeit des SkF zeichnet sich vor allem durch die Ortsnähe aus. Zum einen lebt der Verein von einem umfangreichen Netzwerk, zum anderen ist er perfekt in die Langenfelder Struktur eingebunden. Geholfen wird überparteilich, überkonfessionell und unabhängig von Nationalität und Geschlecht.

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