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Langenfeld Seniorenzentrum St. Martinus erhält neuen Kapelle.

Langenfeld Seniorenzentrum St. Martinus : Martinus-Heim erhält neue Kapelle

Jörg Habedank übernimmt die künstlerische Gestaltung.Der Glas- und Wandmaler hat bereits die Martinstele im Außenbereich entworfen und wird dieses Konzept bei der Gestaltung der Kapelle fortführen.

 Seelsorgliche Begleitung der Bewohner gehört im Richrather Seniorenzentrum St. Martinus zu den elementaren Teilen des Gesamtkonzeptes. Jetzt werden die Räumlichkeiten dafür deutlich verbessert. Am Haus an der Martin-Buber-Straße, das im Verbund der Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO) betrieben wird, entsteht eine neue Kapelle. Kürzlich fand der symbolische erste Spatenstich statt. Die 60 Quadratmeter große Kapelle bietet den Bewohnern Raum zum persönlichen Gebet und gottesdienstlichen Feiern.

Bisher fanden Gottesdienste in einem vielfältig genutzten Multifunktionsraum statt, der für würdige Gottesdienste jeweils mit hohem organisatorischem und kreativem Aufwand umgerüstet wurde. Der neue Raum bietet viele neue Möglichkeiten. „Auch jahreszeitliche, kirchliche und regionale Festlichkeiten prägen das Leben im Seniorenzentrum St. Martinus, dazu fehlte immer eine Kapelle“, freut sich Einrichtungsleiter Markus Peuker.

Zum symbolischen Spatenstich, an dem auch der Bereichsleiter Altenhilfe Ronald Buchmann, Sr. Mediatrix Nies und Pflegedienstleitung Silvia Stoffel teilnahmen, erläuterte Architekt Daniel Buchholz die Baupläne. Durch die Lage an der zentralen Nahtstelle der Gebäudeteile ist die Kapelle sowohl für die Mieter des St. Martinus -Hofs, als auch die Bewohner des Pflegeheims St. Katharina gut erreichbar.

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Durch eine Faltwandlösung kann der Raum erweitert werden und bietet dann Platz für etwa 60 Personen. Es gibt somit die Option, einzeln oder in Gruppen oder mit Angehörige den Gottesdienstraum für das persönliche Gebet zu nutzen. Dank der Erweiterungsoption können auch größere Gruppen Gottesdienste erleben, z.B. Trauerfeiern.

Jörg Habedank aus Norddeutschland übernimmt die künstlerische Gestaltung. Eine moderne zeitgemäße Farbgestaltung der Wände und Fenster soll eine einladende und besinnliche Atmosphäre schaffen. Der Blick aus den Fenstern verbindet mit der umliegenden Natur. Der Glas- und Wandmaler hat bereits die Martinstele im Außenbereich entworfen und wird dieses Konzept bei der Gestaltung der Kapelle fortführen. Über die neuen Möglichkeiten freuen sich auch die Mitarbeitenden des Seniorenzentrums. Neben Gottesdiensten, Gedenkfeiern und Meditationsangeboten soll die neue Kapelle auch für Lesungen, Konzerte und Gesprächskreisen zu religiösen Themen genutzt werden.

Die Bausumme ist mit 350.000 Euro veranschlagt, von denen das Erzbistum Köln 70 Prozent fördert. Die Bagger stehen bereit, und nun kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Mit der Fertigstellung rechnet Architekt Daniel Buchholz im Herbst des nächsten Jahres.