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Langenfeld Schüler der Virneburgschule malten 24 Bilder für den Lions-Adventskalender.

Langenfeld Benefiz : Schüler gestalten Lions-Kalender

30 Kinder von der Virenburgschule malten Bilder mit weihnachtlichen Motiven. Allerdings erweisen sich manche Werke als nicht geeignet für den Druck.

(mmo) Der Lions-Adventskalender ist inzwischen Kult. Seit 2007 finanzieren die Langenfelder Lions ihre vielfältigen Projekte durch seinen Verkauf. Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne und Gutscheine von örtlichem Handel und Dienstleistern. Für den Verkaufserfolg braucht es natürlich ein einladendes Titelbild. In den ersten Jahren schuf Clubmitglied Heinz Gerd Karhausen als Blickfang Motive Langenfelder Sehenswürdigkeiten. Später initiierte der Club jeweils im Sommer an Langenfelder Schulen Malwettbewerbe. Dazu gehörten Ausstellungen der besten Entwürfe in der Stadtsparkasse. 2020 bat der Club den Sozialdienst Katholischer Farben, häufig Spendenempfänger, Ideen für den Kalendertitel aufzuzeigen. Der Entwurf des Teams der Schneiderwerkstatt des SKF machte das interne Rennen, mit der revolutionären Idee, das Blatt in 24 kleine Felder aufzuteilen und eine Collage weihnachtlicher Motive zu schaffen. Diese Vorgehensweise soll auch 2021 beibehalten werden.

Kooperationspartner in diesem Jahr ist die Virneburgschule, Förderschule des Kreises in Reusrath. Die Wahl fiel leicht, denn beim Sponsoring für den neuen Schulbus gab es viele Gespräche mit dem Förderverein, und die Schule feierte im Sommer ihr 50-jähriges Jubiläum.

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Die Pädagogin Caroline Faßbender, zugleich Kassiererin im Förderverein, stellte sich der Herausforderung – trotz aller Corona bedingten Einschränkungen wie Unterrichtsausfall, Hygieneregeln, Abstand oder Kleingruppen. Zwischen Unterrichtswiederbeginn im April und den Sommerferien schuf sie mit rund 30 Schülern eine Fülle von Bildern. „Der Corona-Stillstand der Schule hatte allerdings einen Vorteil: Die Weihnachtsdeko im Religionsraum der Schule war noch nicht abgebaut“, erinnert sie sich. Die Tannenbäume wurden illuminiert, es gab stimmungsfördernde Weihnachtsmusik, in Kleingruppen wurde freitags und montags gearbeitet. „Jedes Kind entwickelte eigene Techniken, Glitzer war überall, und manche Kunstwerke wurden immer wieder optimiert“, so Faßbender.

„Alle haben gewonnen“, kommentierte die Jury den Einsatz und Eifer. Bei der Auswahl für die 24 Kalender-Bilder hatten allerdings die Techniker das letzte Wort, denn es ging um die Eignung für den Druck. Blasse Farben, kreative Klebearbeiten oder glitzernde Oberflächen schafften es nicht auf den Kalender.