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Langenfeld: Quartettverein Gladbach feiert mit anderen Chören Waldfest

Langenfeld : Chöre geben sich beim Waldfest Stelldichein

Hohe Bäume, kühle Getränke und Stärkungen vom Grill: Es ließ sich aushalten beim Sängerfest.

Musik beherrschte am Wochenende die Siedlung am Jansenbusch. Der Quartettverein Gladbach hatte zu seinem alljährlichen Waldfest eingeladen. Das Gelände rund ums Sängerheim verwandelte sich in eine Pilgerstätte für befreundete Chöre und Menschen, die gerne gutem Gesang lauschen. Im Schatten der groß gewachsenen Bäume ließ es sich bei den hohen Temperaturen gut aushalten: Eine frische Brise wehte immer wieder mal über das Gelände, das mit zahlreichen – gut besetzten – Bierzeltgarnituren bestückt war. Ein großer Bierwagen sorgte für die nötige Abkühlung und ein Grillstand für die Stärkung der Gäste.

Die mit dem Quartettverein in Freundschaft verbundenen Ensembles, wie der Kirchenchor Cäcilia und die Männerchöre Frohsinn Wiescheid sowie 1860 Reusrath, gaben sich beim Waldfest ein Stelldichein mit Hörproben aus ihren umfangreichen Repertoires. Die Darbietungen, teils mit humorigen Zwischenstücken, kamen bei den Besuchern bestens an, bestätigte  Sophie Offenberg-Sersch: „Es sind viele treue Gäste gekommen, viele Menschen aus der Nachbarschaft. Ein geselliges Sommerfest“, fasste die Quartettvereinsvorsitzende zusammen.

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Die 60-Jährige ist seit 42 Jahren Mitglied im gemischten Chor. Das Waldfest, erzählt sie, habe eine lange Tradition. „Das richtet der Verein seit mehr als 70 Jahren aus.“ Eine gesellige Veranstaltung und eine gute Gelegenheit für die Chormitglieder, sich bei diesem Treffen auszutauschen. Denn obwohl zwischen ihnen ein „kollegialer Konkurrenzkampf“ herrscht, wie Vizedirigent Peter Hagemann vom Reusrather Männerchor mit einem Augenzwinkern verriet („Jeder will der Beste sein“), leiden alle an Nachwuchsmangel.

Deutlich mehr Sänger könnte nicht nur der Quartettverein mit derzeit 23 Mitgliedern vertragen, sondern auch der Reusrather Männerchor (27 Sänger), sagen Offenberg-Sersch und Hagemann. Doch Nachwuchs zu generieren sei schwierig: „Wir haben es mit persönlichen Ansprachen und Auftritten in Neubaugebieten probiert – bislang erfolglos“, bedauert Hagemann. Auch der Quartettverein setzt auf  persönlichen Kontakt. „Bei solchen Festen oder beim Offenen Singen in der Stadthalle gibt es Gelegenheit, Besucher zur Chorprobe zu bewegen“, sagt die Vorsitzende; montags, 20 bis 21.30 Uhr, im Sängerheim Jansenbusch.

Vielleicht findet sich nach diesem gelungenem Waldfest Verstärkung, damit das große 100-jährige Jubiläum des Quartettvereins im nächsten Jahr kraftvoll gefeiert werden kann.