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Langenfeld Polizeiaktion "Projekt Korrekt": 21 Verkehrssünder in Langenfeld geahndet

Aktion der Polizei : 21 Verkehrssünder in Langenfeld geahndet

Die Kreispolizei führte gestern ihre Aktion „Projekt Korrekt“ durch, um Radfahrer zu schützen. Viele Autofahrer fielen durch Handy- und Gurtverstöße negativ auf.

(elm) Am gestrigen „Projekt-Korrekt“-Aktionstag erstellte die Polizei eine Anzeige  und erhob 25 Verwarnungsgelder gegen Fußgänger und Radfahrer. Weil sie verbotenerweise den Gehweg genutzt, Radwege falsch befahren, beim Abbiegen Fehler gemacht, durchs Handy oder andere Geräte abgelenkt waren. Bedingt durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie kam die Kreispolizeibehörde jetzt erst relativ spät in der Freiluftsaison dazu, ihren Schwerpunkteinsatz zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern und Fahrradfahrern im öffentlichen Straßenverkehr vorzunehmen.

Mehr als 60 Einsatzkräfte, darunter Beamte aus der gesamten Kreispolizeibehörde Mettmann, tatkräftig unterstützt von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Köln, waren dazu in der Zeit von 7.30 Uhr bis 14 Uhr in Langenfeld, Ratingen und Hilden unterwegs, um dort gezielt das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern zu kontrollieren. Gleichzeitig ahndeten die Einsatzkräfte aber auch Verstöße von Auto- und LKW-Fahrern, welche diese schwächeren Verkehrsteilnehmer erkennbar behinderten oder sogar gefährdeten. Viele Autofahrer fielen durch Handy- und Gurtverstöße negativ auf. Das Ergebnis: insgesamt 37 Anzeigen und 21 Verwarnungsgelder. Insgesamt 14 Anzeigen und sieben Verwarnungsgelder entfielen dabei auf Langenfelder Verkehrssünder.

Als weitere flankierende Aktion hatten örtliche Sicherheitsberater und Berater der Kreispolizeibehörde Mettmann am Galerieplatz in Langenfeld einen gut besuchten Stand errichtet, wo sie zur besseren Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern informierten.

Das schon im Jahr 2012 initiierte „Projekt Korrekt“ soll der Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit Fußgängern und Radfahrern dienen und für mehr Sicherheit auf unseren Straßen sorgen. Fußgänger und Radfahrer besitzen nun einmal „keine Knautschzone“ und haben daher ein hohes Risiko, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden. Der Schwerpunkt der polizeilichen Projekt-Aktionen liegt verstärkt in den Kommunen mit regional erkennbar stärkerem Fahrradverkehr, wie Langenfeld, Ratingen und Hilden.

Nach den Erkenntnissen der Polizei sind viele Radfahrunfällen auf eigenes Fehlverhalten zurückzuführen: wie das Benutzen der falschen/verbotenen Fahrbahn, das Nichtbeachten des Rechtsfahrgebotes sowie unvorsichtiges Ein- und Anfahren in den Verkehrsraum.

Fußgänger wiederum überschritten oft Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten oder überquerten solche bei dichtem Verkehr an anderer Stelle, als durch Fußgängerampeln oder Überwege vorgegeben sei, so die Polizei. Verstärkt beobachten die Beamten, dass alle Verkehrsteilnehmer durch die Nutzung von Mobiltelefonen abgelenkt seien.

Deshalb versuche die Polizei, durch eine hohe Kontrollintensität „nachhaltig auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer einzuwirken“. Konsequentes Einschreiten bei Verkehrsverstößen führe zu regelgerechterem Verhalten aller Verkehrsteilnehmer, heißt es in der Pressemitteilung der Kreispolizei Mettmann.