Langenfelder Schulausschuss Politik vertagt Ausschluss auswärtiger Schüler

Langenfeld · Mit dem § 46 Schulgesetz kann der Vorrang heimischer Schüler bei der Schulplatzvergabe festgelegt werden. Dennoch haben weiterhin auswärtige Schüler einen Anspruch, bei der Aufnahme berücksichtigt zu werden, wenn es in ihrer Heimatgemeinde die gewünschte Schulform nicht gibt.

 Raoul Schlösser, Leiter der Prismaschule, erklärte im Schulausschuss, dass er trotz des Ausschluss-Paragraphen weiterhin Schüler aus Hilden und Leichlingen aufnehmen müsse

Raoul Schlösser, Leiter der Prismaschule, erklärte im Schulausschuss, dass er trotz des Ausschluss-Paragraphen weiterhin Schüler aus Hilden und Leichlingen aufnehmen müsse

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)

Schulplätze in Langenfeld werden knapp, vor allem an den weiterführenden Schulen. In den vergangenen Jahren überstiegen die Anmeldungen die Kapazitäten, so dass per Los über die Aufnahme entschieden werden musste. Hierbei haben im ungünstigen Fall Langenfelder eine Ablehnung und auswärtige Schüler einen Schulplatz erhalten, schreibt die zuständige Fachbereichsleiterin Sonja Wienecke in ihrer Vorlage für den Schulausschuss. Der Wohnort allein entscheide nicht, auswärtige Schüler seien nach den gleichen Kriterien ins Auswahlverfahren einzubeziehen, wenn diese in ihrer Heimatgemeinde eine Schule der gewünschten Schulform nicht vorfinden.