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Langenfeld: Obdachlose haben Corona-Impfung erhalten

Übergangswohnheime : Corona: Obdachlose haben Impfung erhalten

Das Kreisgesundheitsamt bereitet jetzt die Impfung der Flüchtlinge in ihren Unterkünften vor. Sie müssen nicht ins Impfzentrum fahren.

In der städtischen Obdachlosenunterkunft konnten inzwischen  Impfungen durchgeführt werden. Mittlerweile seien dort mehr als die Hälfte der Bewohner immunisiert, sagte Christian Benzrath. Der stellvertretende Fachbereichsleiter Soziales und Ordnung gab den Politikern im Rat Auskunft über die Coronasituation in den städtischen Übergangswohnheimen für Flüchtlinge und Obdachlose. Wer sich dort trotz Beratung bisher gegen eine Impfung entschieden habe, könne diese aber noch nachholen.  

Parallel liefen die Vorbereitungen für eine Impfung in den städtischen Übergangsheimen für ausländische Flüchtlinge gemeinsam mit dem Kreisgesundheitsamt und dem Impfzentrum. Die Impfungen fänden  vor Ort statt, niemand müsse ins Impfzentrum fahren. 

Die Bewohner in den Häusern der Flüchtlingsunterkunft an der Albert-Einstein-Straße hatten in den vergangenen Wochen unter Quarantäne gestanden. Nach der letzten Reihentestung konnte die Quarantäne jetzt auf ein Gebäude begrenzt werden, sagte Benzrath.  Dort seien weitere Infektionen aufgetreten, so dass die Quarantäne  bis zum 15. Mai verlängert worden sei.  Die Bewohner der anderen Gebäude seien aus der Quarantäne entlassen worden.

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 Aufgrund einer neuen positiven Testung eines Bewohners wurde in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt das Haus einer weiteren Unterkunft komplett unter Quarantäne gestellt, weil nach bisherigen Ermittlungen alle 55 Bewohner zum Kontaktkreis des Betroffenen gezählt werden müssten.  Ein Sicherheitsdienst  stehe an  an beiden betroffenen Gebäuden. Aufgabe sei es, die Bewohner davon zu überzeugen, die Quarantäneanordnungen einzuhalten und Dritten den Zugang zu verwehren. Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes versorgten die Flüchtlinge und stellen ihnen Mahlzeiten  zur Verfügung, berichtete Benzrath.