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Langenfeld: Nach Razzia geschlossene Betriebe öffnen wieder

Razzia in Langenfeld : Nach Razzia: Geschlossene Betriebe öffnen wieder

Nach dem Großeinsatz von Polizei, Zoll und städtischem Ordnungsamt in der Nacht zu Samstag sichten die Behörden jetzt die beschlagnahmten Unterlagen.

Wie berichtet, waren bei diesem Schlag gegen Clankriminalität rund um den Immigrather Platz sowie an der Richrather Straße sieben Bars und Glücksspielbetriebe kontrolliert worden.  Nach Angaben von Polizeisprecher Ulrich Löhe mussten noch während dieses Einsatzes eine Shisha-Bar, eine Gaststätte sowie ein Wettbüro schließen.

Zu den Hintergründen wollte der städtische Ordnungsamtsleiter Christian Benzrath gestern „wegen der noch laufenden Ermittlungen“ keine Details nennen. „Aber wir werden die  Schließungen kurzfristig aufheben, weil die Inhaber  erforderliche Nachweise mittlerweile nachgereicht oder zumindest angekündigt haben.“ Zwei dieser drei Betriebe müssen laut Benzrath  ihr bisheriges Angebot indes einschränken, um wieder öffnen zu dürfen. Unabhängig davon würden angezeigte Verstöße geahndet. Nach Angaben von Löhe lag der Schwerpunkt des Großeinsatzes in der Gegend um den Immigrather Platz, der seit letztem Jahr als „gefährlicher Ort“ nach dem Polizeigesetz eingestuft ist. Grund: Dort sollen sich seit geraumer Zeit Mitglieder  krimineller Clans treffen, um Straftaten zu verabreden.  Bei dem am Freitag um 21 Uhr gestarteten Einsatz seien 105 Menschen und sieben Betriebe überprüft worden. Die vorläufige Bilanz: neun Strafverfahren wegen Drogendelikten oder illegaler Beschäftigung sowie 37 Ordnungswidrigkeiten. Der Zoll beschlagnahmte 14,5 Kilogramm unversteuerten (Shisha-)Tabak.

(mei)