Langenfeld Kinderprinzenpaar Das lange Warten auf die Proklamation

Langenfeld · Es ist geschafft: Das Kinderprinzenpaar ist endlich im Amt. Am Freitagabend wurde die festliche Proklamation beim traditionellen Kutscherball der Postalia in der Richrather Schützenhalle vollführt. Für Prinz Maik und Prinzessin Zoé erfüllte sich nach einem Jahr in der Warteschleife endlich ihr lang ersehnter Traum.

 Prinzessin Zoe und Prinz Maik wurden am Freitag in ihr Amt eingeführt.

Prinzessin Zoe und Prinz Maik wurden am Freitag in ihr Amt eingeführt.

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)

Wahrlich lange hatten Maik Engelen und Zoé Schumacher auf diesen Moment gewartet, sich diesen Augenblick ausgemalt, wenn sie im vollem Ornat auf der Bühne vor ihrem närrischen Volk stehen und frenetisch bejubelt werden. Denn die Pandemie hatte ihnen ein ganzes Jahr Wartezeit aufgezwungen. Am vergangenen Freitag war es dann soweit: Die gut gefüllte Schützenhalle war festlich zurechtgemacht, um die jungen Karnevalsregenten würdevoll ins Amts einzuführen. Auch die Jung-Karnevalisten fühlten sich für diesen besonderen Moment bereit, denn sie hatten in den letzten sechs Monaten wöchentlich hart dafür trainiert, verriet Michaela Klapper, Teamleiterin des Kinderprinzenpaares. Die wunderschönen Ornate in den klassischen Farben des Heimatvereins Postalia, mitternachtsblau und sonnengelb, waren erst vor wenigen Wochen fertiggestellt worden und nun erstmals im Einsatz.

Ebenfalls erst kurz vor seiner Proklamation erhielt der designierte Prinz eine neue Prinzenkappe überreicht, ausgehändigt von seinen stolzen Eltern. Kurz vor 20 Uhr schallte laute Einmarschmusik durch die Halle und Prinz Maik schritt gemeinsam mit seiner Prinzessin Zoé und in Begleitung Pagin Marie Evertz und Page Emil Reifert zur Bühne. Die Kinder strahlten über das ganze Gesicht, während die Gäste, die sich allesamt von ihren Plätzen erhoben hatten, ihrem neuen Kinderprinzenpaar voller Inbrunst zujubelten.

„Das hat mega viel Spaß gemacht“, fasste Prinz Maik das Erlebte im Nachgang zusammen. Aufgeregt sei er vor seinem Auftritt schon gewesen, doch all die Anspannung habe sich gelegt, als er den ersten Schritt tat und alle freudig klatschten. Ähnlich erging es auch Prinzessin Zoé, die sich wie ihre jungen Karnevalskollegen lange auf diesen Augenblick vorbereitet hatte. „Wir haben uns jeden Mittwoch zum Üben und Trainieren getroffen und vorher haben wir uns immer über Videochat verabredet und erzählt. Viel mehr konnten wir leider nicht machen“, bedauert die Zwölfjährige.

Nun, da sie ganz offiziell proklamiert sind und die ersten zwei Veranstaltungen am Wochenende als neue Kindertollitäten Langenfelds gemeistert haben, hoffen beide auf eine möglichst normale Session. Die geht für sie erst wieder nach Weihnachten und Neujahr im Januar weiter. „Am meisten freue ich mich auf den Rosenmontagszug“, verriet Prinz Maik, während Prinzessin Zoé ganz diplomatisch alle anstehenden Veranstaltungen genießen will. Wie viele es letztendlich sein werden, konnte Teamleiterin Michaela Klapper gar nicht sagen. Erst zögerlich seien die ersten Anfragen eingetroffen. Nun müsse beobachtet werden, wie sich die vierte Welle der Pandemie entwickelte.

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