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Langenfeld/Monheim: Wie die Kirchen jetzt die Gläubigen erreichen

Angebote in der Corona-Krise : Wie die Kirchen jetzt die Gläubigen erreichen

(mei) Wegen des Corona-Gefahren sind Versammlungen zur Religionsausübung wie Gottesdienste zurzeit nicht erlaubt. Entsprechende Erklärungen haben christliche Kirchen, Islamverbände und jüdische Verbände in NRW auch bereits abgegeben.

Erlaubt sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Das katholische Erzbistum Köln bittet die Gläubigen, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist auf der eigenen Internetseite www.erzbistum-koeln.de zu finden. Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben. Nähere Infos zu aktuellen lokalen Angeboten auf den Homepages der katholischen Gemeinden (www.kklangenfeld.de oder www.kkmonheim.de) in Langenfeld und Monheim.

Die katholische Gemeinde Langenfeld hat ihr Reformprojekt „Kirchen-Schlüssel" bis auf Weiteres verschoben. „Aber nicht aufgehoben“, betont Daniel Klaas, der zu den Initiatoren gehört. „Das Projekt bewegt sehr viele Menschen, weit über 100 sind aktiv engagiert in der Vorbereitung.“ Auch überregional habe es viele positive Rückmeldungen gegeben. Es seien mehr als 50 kreative Aktionen für den Mai geplant. „Diese werden nun zu einem späteren, noch zu definierendem Zeitpunkt nachgeholt werden und vorläufig auch digital verbreitet.“

Die Evangelischen Gemeinden informieren auf ihren Homepages (www.kirche-langenfeld.de oder www.ekmonheim.de) über eigene Audio-Andachten, Fernsehgottesdienste oder bieten auch Musikbeiträge – etwa der Langenfelder Kantorin Ulrike Schön.

(mei)