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Langenfeld Monheim So kommt weniger Essen in den Müll

Der gute Rat : So kommt weniger Essen in den Müll

Die Abfallexperten des Kreises geben Tipps für planvolles Einkaufen.

Auch im neuen Jahr werden wieder etliche Lebensmittel im Müll landen – eine Verschwendung, die man bei einem bewussteren Einkauf vermeiden könnte. „Es geht auch anders“, sagen die Abfallberater des Kreises Mettmann: „Mit nachhaltigem Handeln kann man der Umwelt und seinen Mitmenschen etwas Gutes tun. Wer kauft, was wirklich gebraucht wird, schont Ressourcen und erhält sie für die Menschen, die nach uns leben.“ Am besten erstellt man vor größeren Einkäufen einen Plan, gerade wenn es um schnell verderbliche Lebensmittel wie frischen Fisch oder Fleisch geht. Diese Fragen helfen beim Planen: Wann wird zu Hause gegessen, wann ist man eingeladen, wann kommen Gäste zu Besuch – und was soll es geben?

Wenn Familie, Partner und Gäste beim Planen mit einbezogen werden, bleiben weniger Reste. Denn es kommt nichts auf den Tisch, auf das die anderen vielleicht keinen Appetit haben. Tipp: Erst nach der Auswahl der Rezepte und einem Blick in Vorratskammer und Kühlschrank einen Einkaufszettel machen. So ist garantiert, dass nichts vergessen wird, man nicht von Sonderangeboten verführt wird oder zu viel in den Einkaufswagen packt.

Saisonales Obst, wie Äpfel aus der Region, ist nachhaltiger als von weit Hertransportiertes wie Erdbeeren. Ein Bratapfel etwa schmeckt auch im Januar noch gut. Er kann mit Kekskrümeln, Rosinen und Honig gefüllt werden. Wenn der Ofen ohnehin für einen Braten angestellt wird, braucht man weniger Energie zum Anheizen.