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Langenfeld/Monheim: So  betrifft der Corona-Lockdown jetzt den Alltag

Mettmann/Erkrath/Wülfrath : So betrifft der Corona-Lockdown jetzt den Alltag

Die Bundesregierung hat angesichts steigender Infektionszahlen die Reißleine gezogen und einen Lockdown in vielen Bereichen des Alltags angekündigt. Das Leben in Langenfeld und Monheim wird eingeschränkt. Hier Antworten auf einige Fragen.

Darf ich mich noch mit Freunden, die ich auf der Straße treffe, unterhalten? Jein. Nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes sollen sich laut Bundesregierung gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen. Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden sanktioniert werden. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen seien angesichts der ernsten Lage inakzeptabel.

Kann ich weiter in der Stadt einkaufen? Ja, Läden bleiben weiter geöffnet. Auch die Wochenmärkte können stattfinden, müssen aber natürlich mit Maske besucht werden.

Kann ich weiter essen oder abends ein Bier trinken gehen? Restaurants und Gaststätten müssen schließen. Aber sie dürfen Essen für Zuhause verkaufen, ausgeben und/oder liefern. Es wird befürchtet, dass einige Gastronomen wegen des zweiten Lockdowns aufgeben müssen.

Welche Auswirkungen hat der Lockdown auf Schulen? Schulen und Kitas sollen weiterhin unter den bekannten Hygienemaßnahmen geöffnet bleiben. Allerdings müssen auch Hallenbäder schließen. Das hat Auswirkungen auf das Schulschwimmen, das wahrscheinlich ausfallen wird.

Finden noch kulturelle Veranstaltungen statt? Kultur- und Sportstätten sollen komplett geschlossen werden.

Gibt es noch größere Veranstaltungen unter freiem Himmel? Nein, genau das ist vorerst untersagt, weil auch draußen keine größeren Menschenansammlungen entstehen sollen.

(RP)