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Langenfeld Monheim Kurzarbeit in über 3000 Firmen im Kreis Mettmann

Corona-Krise : Über 3000 Firmen im Kreis Mettmann melden Kurzarbeit an

In Langenfeld liegt die Arbeitslosenquote jetzt bei 4,5, in Monheim bei 6,9 Prozent.

Im Zuge der Corona-Krise haben bis vorigen Freitag bereits etwa 3000 Unternehmen aus dem Kreis Mettmann Kurzarbeit angemeldet. Dies teilte die Arbeitsagentur am Dienstag mit. Inwieweit sich die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus schon in den Arbeitslosenzahlen niederschlagen, lässt sich noch nicht ermessen. Die offiziellen Zahlen für März: In Langenfeld liegt die Arbeitslosenquote jetzt bei 4,5 Prozent (1463 Arbeitslose; plus 95 gegenüber März 2019 (damals 4,2 Prozent)). Monheim: 6,9 Prozent (1520 Arbeitslose; plus 106 gegenüber März 2019 (6,5 Prozent)). Gegenüber Februar 2020 stieg die Zahl der Arbeitslosen in beiden Städten zusammen um 41 auf 2983.

Hier der Bericht der Arbeitsagentur für den Geschäftsstellenbezirk Langenfeld, zuständig für Langenfeld und Monheim, im Original: Die Arbeitslosigkeit ist von Februar auf März um 41 auf 2.983 Personen gestiegen. Das waren 201 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 5,5%; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,1%. Dabei meldeten sich 701 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 179 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 658 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+59). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.137 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 384 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1.878 Abmeldungen von Arbeitslosen (+58). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 19 Stellen auf 631 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 185 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im März 172 neue Arbeitsstellen, 58 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 502 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 93.

(gut)