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Langenfeld/Monheim: Kränze mahnen am Volkstrauertag

Langenfeld/Monheim : Kränze mahnen am Volkstrauertag: Nie wieder Krieg!

Zum Volkstrauertag sind die alljährlich in beiden Städten üblichen zentralen Gedenkfeiern coronabedingt nur im kleinen Kreis abgehalten worden.

In Langenfeld legten Bürgermeister Frank Schneider und der Ortsvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Manfred Stuckmann, am Sonntagnachmittag einen Kranz auf dem katholischen Friedhof in Richrath nieder –  ohne Ansprachen, mit Abstand und Gesichtsmaske. Begleitet wurden sie dabei von einer kleinen Abordnung der St.Sebastianus-Schützenbruderschaft Richrath.  Die  weltweite Corona-Pandemie mit den aktuellen Sorgen und Nöten der Menschen solle nicht vergessen lassen, an Gedenktagen wie dem  gestrigen auch an die Opfer von Krieg und Gewalt zu erinnern, „die nicht nur in der Vergangenheit zu beklagen waren, sondern auch leider heute noch zu beklagen sind“, betonten Frank Schneider und Manfred Stuckmann in einem gemeinsamen Appell zum Volkstrauertag: „Nie wieder Krieg!“.

In Monheim haben zum mahnenden Gedenken an Kriegstote und Opfer von Gewaltherrschaft die  Heimatbund-Vorsitzenden Bernd Gehrmann und Bodo Esser  am Volkstrauertag zwei Kränze niedergelegt; am Ehrenmal Monheim und Kriegerdenkmal Baumberg. Bei den coronabedingt diesmal sehr klein gehaltenen Zeremonien trugen die Pfarrer Falk Breuer und  Malte Würzbach  ausgewählte Texte und Gebete vor.

(mei)