Langenfeld/Monheim Viele Corona-Kinder mit sozialen Defiziten

Langenfeld/Monheim · Nach den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchung im Kreis Mettmann gab es nur wenig Abweichungen bei Sprachkenntnissen und Gewicht. Schulen berichten aber von emotionalen und sozialen Problemen der Kinder.

Dörte Czepa-Mynarek ist für die Berichterstattung zuständig, sie macht die Daten für die Kommunen zugänglich. Birgit Hunstig (r.) leitet die Abteilung Kinder- und Jugendärztlicher Dienst.  Foto: RALPH MATZERATH

Dörte Czepa-Mynarek ist für die Berichterstattung zuständig, sie macht die Daten für die Kommunen zugänglich. Birgit Hunstig (r.) leitet die Abteilung Kinder- und Jugendärztlicher Dienst. Foto: RALPH MATZERATH

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Die jungen Kinder im Kreis Mettmann zeigen durch die Corona-Schutzmaßnahmen zumindest physisch keine wesentlichen negativen Folgen. Dies legt die Schuleingangsuntersuchung des Kreisgesundheitsamtes von 2022 nahe. Im Jahr 2021 war diese Reihenuntersuchung ausgefallen. „Dennoch sind wir einer der Ausnahme-Kreise, die 2020 und 2022 tatsächlich jedes Kind gesehen haben“, sagt Birgit Hunstig, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendärztlicher Dienst. Und das, obwohl in allen kreisangehörigen Städten steigende Kinderzahlen zu verzeichnen sind.