Langenfeld Monheim 101 Liter Bier pro Kopf und Jahr

Prost : Kreis Mettmanner trinken 101 Liter Bier je Kopf und Jahr

„Bier ist nach wie vor ein Lieblingsgetränk in der Region“, sagt Zayde Torun von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Lust auf Hopfen und Malz: Im Kreis Mettmann wurden im vergangenen Jahr mehr als 490.000 Hektoliter Bier getrunken – ein Großteil davon aus regionalen Brauereien. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) errechnet. Sie geht dabei von einem Pro-Kopf-Verbrauch von 101 Litern pro Jahr aus. „Bier ist nach wie vor ein Lieblingsgetränk in der Region. Die NRW-Brauer verzeichnen gute Umsätze – und das nicht nur wegen des Rekordsommers und der Fußball-WM“, sagt Gewerkschafterin Zayde Torun.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der steuerpflichtige Bierabsatz in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr bei 19,5 Millionen Hektoliter Bier. Das sind 0,8 Prozent mehr als 2017. Damit kommt jedes vierte in Deutschland gebraute Bier aus NRW. Bei Biermixgetränken liegt der Anteil bei fast einem Drittel. Im Januar 2019 setzte die Branche 1,7 Prozent mehr ab als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Hinzu kommt der wachsende Markt mit alkoholfreien Sorten, die in der Bilanz nicht enthalten sind“, erklärt Zayde Torun.

Von Branchenriesen wie Veltins und Warsteiner bis hin zur Hausbrauerei vor Ort – die Betriebe machen gute Geschäfte“, betont die Geschäftsführerin der NGG Düsseldorf-Wuppertal. Und nennt die jüngste Lohnerhöhung in der rheinisch-westfälischen Brauindustrie eine „angemessene Beteiligung der Beschäftigten an der guten wirtschaftlichen Eintwicklung in der Branche“. Nach der kürzlich ausgehandelten Tarifeinigung gibt es rückwirkend zum 1. Januar drei Prozent mehr Lohn, im nächsten Jahr noch mal 2,3 Prozent mehr. Der Tarifvertrag für die 140 nordrhein-westfälischen Brauereien hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

(gut)
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