Kreisausschüsse Mettmann Klinikfusion im Kreisausschuss

Langenfeld/Kreis Mettmann · Die Gespräche zur möglichen Kooperation der Langenfelder St.-Martinus-Klinik mit dem insolventen Hildener St.-Josephs Hospital sollen fortgesetzt werden. Landrat Thomas Hendele (CDU) würde eine solche Lösung begrüßen.

Die St.-Martinus-Klinik könnte das Hildener St.-Josephs-Hospital retten.

Die St.-Martinus-Klinik könnte das Hildener St.-Josephs-Hospital retten.

Foto: Rheinische Post/Stephan Meisel (mei)

Die potenzielle Fusion der beiden Kliniken St. Martinus in Langenfeld (GFO-Klinik) und dem insolventen Hildener St. Josephs Hospital (Kplus) war Thema der vom Kreis einberufenen Sondersitzung des Gesundheitsausschusses und dem Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Verbraucherschutz. Ziel der Gremien ist es, die drohenden Schließung der Krankenhäuser in Haan und Hilden zu vermeiden. Die Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) hat ihr Interesse, mit dem St. Josefs Krankenhaus in Hilden zu kooperieren, bereits kund getan. „Wir stehen in Gesprächen mit der GFO, die an Kplus herangetreten sind“, sagte Hildens Bürgermeister Dr. Claus Pommer. Es sei noch zu früh, um „weißen Rauch“ aufsteigen zu lassen, aber es gebe ein Eckpunktepapier und Minister Laumann begleite das Verfahren. Es seien noch „Details“ zu besprechen, auch mit den Gläubigern von Kplus. „Ich denke, dass wir in den nächsten Wochen Klarheit haben werden“. Landrat Thomas Hendele stellte – vor allem an die Adresse de SPD klar – klar: „Es ist nicht die Kernkompetenz eines Kreises, Krankenhäuser zu betreiben“. Stattdessen gebe es bereits einen klaren Auftrag, nämlich in den Verhandlungen dafür einzutreten, dass beide Standorte in privater Trägerschaft bestehen bleiben.“ Die anstehenden Gespräche finden zwischen der Kplus-Gruppe, dem Kreis Mettmann, den Städten, dem NRW-Gesundheitsministerium und möglichen Investoren in wechselnden Kombinationen statt.

(og)