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Langenfeld Kriegsgräberfürsorge verzichtet auf Sammlung

Kriegsgräberfürsorge : Kriegsgräberfürsorge verzichtet auf Sammlung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge verzichtet coronabedingt auf die traditionelle Straßensammlung. Das teilt Stadtsprecher Andreas Voss mit.

(og)  „Leider müssen wir in dieser ungewöhnlichen Zeit mit ihren Beschränkungen und Einschränkungen auf die Unterstützung der Bundeswehr bei der Sammlung bereits verzichten, aus Hygiene- und Infektionsschutzschutzgründen ist dieser freiwillige Einsatz nicht möglich“, erläutert der Ortsverbandsgeschäftsführer Christian Benzrath die Situation im Ortsverband Langenfeld. „Die Sammlung für den Volksbund bedeutet immer auch, den Menschen zu erklären, warum und wofür gesammelt wird. Die Aufklärung über die Aufgabe und Arbeit des Volksbundes lebt vom persönlichen Gespräch. Eine Nähe, die zur Zeit nicht realisierbar ist, ohne gegen die getroffenen Maßnahmen des Landes und des Bundes zu verstoßen“, stellt Manfred Stuckmann als Vorsitzender des Ortsverbandes Langenfeld fest.

 Die Landesgeschäftsstelle des Volksbundes in Essen bittet stattdessen um Spenden in kontaktloser Form.  Die Möglichkeit zur bequemen Onlinespende stellt der Volksbund auf seiner Webseite www.volksbund.de zur Verfügung. 

Der Landesverband NRW im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge  hat zudem den Kommunen und seinen Untergliederungen die Absage von Gedenkstunden anlässlich des  Volkstrauertages empfohlen. Gründe sind die dynamische Entwicklung der Corona-Infektionszahlen und die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 30. Oktober.

Stattdessen wird  Bürgermeister Frank Schneider gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Volksbundes Manfred Stuckmann einen  Kranz niederlegen.