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Langenfeld Kreis zahlt für Busse wieder Pauschale

Freiwillige Leistung : Kreis zahlt für Busse wieder mehr

Busunternehmer haben nur rund 60 Prozent der Pauschale bekommen.Als es wieder mehr wurde, habe man sich mit den Unternehmern geeinigt, dass sie spitz abrechnen sollten, also nach erbrachter Leistung, sagt der Kreis.

(og)  Rund 160 junge Menschen besuchen die Schule an der Virneburg, eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die wenigsten Schüler  können alleine zur Schule kommen. Die meisten benötigen einen Fahrdienst. Den gibt es auch als freiwilige Leistung des LVR. Der Kreis Mettmann übernimmt die Bezahlung.  Jeden Morgen um acht Uhr rollen die Busse an der Virneburgstraße an, mittags wieder ab. Doch während der Corona-Pandemie gab es Probleme  mit der Bezahlung der Busfahrer, berichtet Andreas Fischer, der selbst ein Kind an der Schule hat. „Die Busfahrer haben weniger Geld bekommen,  weil ja auch weniger Schüler in die Schule durften, hieß es“, so Fischer.  Stimmt, heißt es beim Kreis Mettmann. Aber das Problem sei just behoben worden.

„In der Zeit als nichts los war, haben wir den Busunternehmern 60 Prozent der  üblichen Pauschale gezahlt, damit sie nicht auf dem Trockenen sitzen“, sagt Kreissprecherin Daniela Hitzemann.  Als es wieder mehr wurde, habe man sich mit den Unternehmern geeinigt, dass sie spitz abrechnen sollten, also nach erbrachter Leistung.

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 Alexander Fischer zweifelt, ob das ausreicht. Denn die Busse würden auch in Coronazeiten täglich fahren, mit weniger Kindern, dafür mit mehr Abstand im Bus. Die Touren blieben in der Regel gleich. „Die Busse müssen immer mit zwei Personen besetzt sein“, erläutert er. „Einer fährt, der andere betreut die Kinder, die aufgrund ihre Einschränkungen nicht immer berechenbar sind. Wenn ein Kind etwa schreit, kann der Busfahrer sich nicht darum kümmern“, so Fischer. Deshalb sei eine Begleitperson nötig.