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Langenfeld Kongress: Langenfeld macht digitale Schule

Digitale Bildung in Langenfeld : Kongress: Langenfeld macht digitale Schule

Die Stadt Langenfeld will ihre Schüler für eine digitale Zukunft fit machen und dazu nicht nur die Software liefern, sondern auch einen modernen Umgang damit.

(og) Langenfeld geht den nächsten Schritt auf dem Weg zur modernen, digitalen Bildung in allen Schulen der Stadt. Ziel ist es, gemeinsam mit Schulleitern, Lehrkräften, multifunktionalen Teams, Eltern, Politik und Verwaltung die Bildung der Zukunft  konkret zu gestalten und zu einem Vorbild in der Region zu machen – ein Vorhaben, das in dieser Ganzheitlichkeit noch keine kreisangehörige Kommune in Deutschland in Angriff genommen hat, teilt Stadtsprecher Andreas Voss mit.

Ein Baustein, um die Grundlagen dafür zu legen, ist der Bildungskongress. Er startet am 13. August um 10 Uhr. Unter dem Motto „Von den Besten lernen“ hat die Stadt   anerkannte Referenten gewonnen, die  sonst  nur auf den großen Kongressen in dieser Dichte anzutreffen sind und deren Vorträge nicht nur fachlich fundiert, sondern gleichermaßen spannend und unterhaltsam sind, verspricht die Ankündigung.

Axel Krommer zum Beispiel. Er gilt als einer der derzeit bekanntesten Vorreiter modernen Bildungsdenkens in Zeiten der Digitalität und Mitautor der Handreichung zum Digitalunterricht des Schulministeriums. In seinem Impulsvortrag will er mit anschaulichen, bisweilen provokativen, aber  unterhaltsamen Beispielen aus dem Unterrichtsalltag den Finger in die Wunden legen und hinterfragt die klassischen Formen des Lehrens und Lernens. Außerdem wird Dr. Christian Büttner erwartet. Er ist unter anderem Vorsitzender des „Bündnis für Bildung“ in Berlin. Stefanie Maurer etwa ist Schulleiterin der Averbruchschule in Dinslaken und Moderatorin für Lernplattformen und Tablets. Frank Wagner sieht Spaß und Freude am Beruf als Grundlage, um der Vielzahl an Anforderungen und dem Veränderungsdruck, denen die Lehrkräfte etwa an Grundschulen ausgesetzt sind, zu begegnen.

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Die Stadt Langenfeld will mit dem Bildungskongress und den weiteren Veranstaltungen erreichen, dass die bereits vorhandene, umfangreiche Hardware zukunftsorientiert eingesetzt wird.

Die Inhalte des Bildungskongresses sollen mehr sein als Antworten auf die Frage, wie iPads und Displays einzusetzen sind.  Es werden auch Antworten auf die Frage gegeben, welche Apps für welches Fach und welchen Jahrgang geeignet sind.   Darüber hinaus werden die Herausforderungen aufgezeigt, denen sich alle 14 Langenfelder Schulen stellen müssen, wenn sie ihre Schüler für ein Leben in der digitalen Zukunft wappnen wollen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, sich  für den Kongress anzumelden, gibt es auf der städtischen Homepage unter https://www.langenfeld.de/Startseite/Leben-und-Gesellschaft/Kultur-und-Bildung/Schulen/Bildungskongress.htm