Kommentar Ministerbrief ist ein Rückschlag

Langenfeld · Die Fronten verhärten sich beim geplanten achtspurigen Ausbau der Autobahn A3 zwischen Hilden und Leverkusen – also auch auf Langenfelder Gebiet. Für die Gegner einer Trassenverbreiterung in Naturschutzgebiete ist der Brief des NRW-Verkehrsministers ein Rückschlag.

   stephan.meisel@rheinische-post.de

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Foto: Rheinische Post/Heike Schoog (og)

Landrat und betroffene Bürgermeister treiben den durch Ratsresolutionen untermauerten Kompromissvorschlag voran, den vorhandenen Standstreifen mittels intelligenter Signalsteuerungen auf Dauer zu Spitzenzeiten als vierte Fahrspur freizugeben. Um so die Eingriffe in Further Moor und andere wertvolle Landschaft zu vermeiden. Bei einem Treffen mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten in Langenfeld kam immerhin das Signal, diesen Vorschlag ins Berliner Parlament zu tragen. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüsts Schreiben ist dieser Lokaloffensive nicht förderlich.

(mei)
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