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Langenfeld-Kita gewinnt Wettbewerb der Evonik-Kinderuni

Wir gratulieren : Langenfelder Kita gewinnt Wettbewerb der Evonik-Kinderuni

Große Party für kleine Forscher: Der Hauptpreis geht an das Inklusive Familienzentrum. Gefeiert wurde das jetzt in Essen.

Eine zaubernde Clownin, ein großes, grünes Monster mit orangefarbener Kappe und rund 100 Nachwuchsforscher haben am Dienstag in Essen den Abschluss der diesjährigen Evonik Kinderuni gefeiert. Besonders freuen konnte sich das Städtische Inklusive Familienzentrum Langenfeld, das mit einem bunt gestalteten Elementartisch den Hauptpreis gewann. Dafür gab es nicht nur 2000 Euro und eine Urkunde, sondern die Kinder konnten auch gleich nach dem Fest noch zwei Mini-Experimente mit Evonik-Mitarbeitern durchführen. „Wir waren alle sehr aufgeregt“, sagte Gruppenleiterin Rebecca Verboket, „aber jetzt ist die Freude natürlich riesig.“

Wie fast 950 andere Kindergärten und Grundschulen war die Langenfelder Kita im April zum Forschungslabor geworden. Ein neuer Rekord: Noch nie zuvor hatten sich so viele Institutionen an der Aktion von Evonik und Rheinischer Post beteiligt. Insgesamt zehn Anleitungen für naturkundliche Experimente waren über drei Wochen hinweg in der Zeitung abgedruckt. Diese konnten die Mädchen und Jungen dann gemeinsam mit ihren Erziehern, Lehrern und Eltern nachvollziehen.

Zusätzlich gab es den Kreativwettbewerb, für den Evonik Industries Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro gestiftet hatte. Dieser Betrag wird an 50 Kindergärten und Grundschulen verteilt, die eine Jury, bestehend aus Vertretern von Evonik und RP, ausgewählt hat.

Sie überzeugten mit kreativen Einsendungen aller Art – von Figuren über Collagen und Videos bis hin Bilderbüchern.  „Die Auswahl war nicht leicht, die Kinder sprühen wirklich vor Kreativität“, sagte Ulrich Küsthardt, bei Evonik verantwortlich für Innovationen. Auch RP-Chefredakteur Michael Bröcker war begeistert: „Es ist faszinierend, wie sich die Kinder in die handwerklichen Bastelarbeiten hineingefuchst haben – um die Zukunft der Forschung muss man sich hier wirklich keine Sorgen machen.“ Die zehn Hauptgewinner waren nach Essen zum großen Fest eingeladen.

Für die Langenfelder Kinder war es der Höhepunkt einer aufregenden Zeit als Wissenschaftler. 25 Kinder hatten Gruppenleiterin Rebecca Verboket zufolge mitgemacht und auf dem eingesandten Elementartisch unter anderem eine Wasserfläche, einen Vulkan und eine Rakete gebastelt. Zwischen drei und sechs sind die kleinen Forscher alt, sagte Verboket, die dabei nach dem Prinzip „Kinder lehren Kinder“ vorging. „Ich habe die Experimente immer zuerst mit zwei Kindern gemacht, danach konnten diese dann alle anderen anlernen.“

Von dem Preisgeld will der Förderverein eine Vogelnestschaukel für den Garten kaufen. „Außerdem machen wir mit den Kindern noch einen kleinen Ausflug“, sagte Verboket, „zum Beispiel in die Eisdiele.“ Auf dem Abschlussfest in Essen freuten sich alle lautstark über den Gewinn – und das spontane Experimentieren nach der Feier. Dabei erstellten die Kinder eine „Lavalampe“ aus Öl, Wasser und Brausetabletten – ein gelungener Abschluss für die Mini-Forscher aus Langenfeld.

Hinweis Noch mehr Bilder vom Abschlussfest und die Namen aller 50 mit Preisen ausgezeichneten Kitas finden Sie unter www.rp-online.de/kinderuni.