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Langenfeld Kita gewinnt Experimente bei Kinderuni

Außerdem 2000 Euro Prämie : Kita gewinnt Experimente bei Kinderuni

Einrichtung vom Götscher Weg setzte sich bei Wettbewerb von Rheinische Post und Evonik durch.

Sieben Kinder sitzen mit Thomas Wergen von der Evonik-Werksfeuerwehr an einem Tisch und kreieren ein Lavendelparfüm. Mit Begeisterung helfen die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren bei der Herstellung. „Ich möchte mein Parfüm auf die Hand machen“, sagt Max (5) und öffnet währenddessen das Parfümfläschchen.

In der Städtischen Kindertagesstätte Götscher Weg hat Wergen am Mittwoch zusammen mit 18 Kindern chemische Experimente gemacht: „Ich helfe dabei, Kinder aus Kitas und Grundschulen für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Mit drei Kindergruppen habe ich jeweils ein Lavendelparfüm hergestellt, den Umgang mit einer Pipette gezeigt und ihnen Superabsorber sowie Magnete erklärt“, berichtet er. Wergen bringt Kindern naturwissenschaftliche Zusammenhänge ehrenamtlich innerhalb der „Young Spirit Aktion“ von Evonik näher, bei der verschiedene Paten des Unternehmens gemeinsam mit Kindern chemische Versuche machen: „Mir war es wichtig, dass sich die Kinder aus den drei Gruppen etwas zu erzählen haben. Deshalb habe ich jeder Gruppe auch etwas anderes gezeigt und erklärt“, betont Wergen. Sein Besuch war Teil des Gewinns bei der  Kinderuni von Evonik und Rheinische Post. Mit einem ein Quadratmeter großen Erdmodell, das 25 Kinder der Kita-Gruppe 8 gemeinsam mit Erzieherin Rebecca Verboket bastelten, hat sich die Langenfelder Kita gegen 950 andere Grundschulen und Kindertagesstätten durchgesetzt und den ersten Platz belegt: „Wir sind mit den Kindern zur Preisverleihung nach Essen gefahren und waren über den Sieg total überrascht. Gewonnen haben wir 2000 Euro, die wir in Pizza, Eis und einen Ausflug in den Düsseldorfer Südpark investieren“, zählt Verboket auf. Den Rest des Geldes spenden die Kinder dem Förderverein, um eine Vogelnestschaukel zu finanzieren.

Enno (5) fand das Experiment spannend: „Es war gut. Wir haben Wasser abgemessen und gerührt, so dass ein Tornado entstanden ist“, sagt er. Lina (5) ergänzt: „Da war Mehl, und da haben wir mit der Pipette Wasser reingemacht. Dann ist es groß geworden, was echt toll war“, erklärt Lina und bezieht sich damit auf den Superabsorber, der Wasser aufsaugt und sich beispielsweise auch in herkömmlichen Windeln befindet.