Stadtgespräch Junge Union besichtigt Flughafen

Langenfeld · Die Langenfelder schauten sich nachts den Umschlagplatz von UPS auf dem Köln-Bonn-Airport an.

 Auf dem Vorfeld erhielten die Langenfelder interessante Einblicke in den Flughafenbetrieb.

Auf dem Vorfeld erhielten die Langenfelder interessante Einblicke in den Flughafenbetrieb.

Foto: RP/JU

Mitglieder der Jungen Union Langenfeld haben kürzlich eine Nachtbesichtigung des Flughafens Köln-Bonn unternommen. Zentrales Ziel war der Umschlagplatz Europa des Logistikunternehmens UPS. Begrüßt wurden die Langenfelder von Christina Tode. Die Mitarbeiterin der Stabsstelle Politik- und Regierungsbeziehungen der Flughafenverwaltung stellte in den Köln-Bonn-Airport mit seinen drei Start- und Landebahnen und dem 24-Stunden-Flugbetrieb vor und erläuterte die Bedeutung des Flughafens, der mit seinen knapp 15.000 Mitarbeitern in 115 Betrieben und Behörden ein wichtiger Arbeitgeber in der Region ist.

Ein  Schwerpunkt der Präsentation war der Klimaschutz im Luftverkehr. Der Flughafen Köln-Bonn gilt nach eigenen Angaben bereits seit Jahren als Vorreiter beim Klimaschutz und hat seit 1997 insgesamt 18 Millionen Euro in verschiedene Pflegeprojekte rund um die Wahner Heide investiert, in die sogenannte Pflegeversicherung des Naturschutzgebiets rund um den Flughafen. Zudem bietet der Köln-Bonn-Airport über die Internetseite allen Reisenden die Möglichkeit, die CO2-Emissionen des eigenen Fluges zu kompensieren.

Nach dem Vortrag ging es für die Langenfelder auf eine Rundfahrt über das Vorfeld des Flughafens. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des UPS-Europa-Hub auf dem Flughafengelände: Hier werden jede Nacht mehr als 50 Frachtflugzeuge mit Paketen und Cargo-Containern abgefertigt. Somit werden dort im Schnitt pro Stunde zirka 190.000 einzelne Frachtsendungen umgeschlagen.

Am Ende der fast fünfstündigen Veranstaltung bedankte sich der JU-Vorsitzende Dominic Mueller bei den Mitarbeitern des Flughafens.

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