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Langenfeld: Im Wald auf den Wegen bleiben

Rücksicht auf Tiere und Pflanzen nehmen : Im Wald auf den Wegen bleiben

Die Natur in der Region bietet zahlreiche Möglichkeiten, vom Alltag abzuschalten. Spaziergänger, Radfahrer und Hundebesitzer müssen Rücksicht aufeinander nehmen.

Während die Frühlingsblumen aufblühen, ziehen besonders viele Menschen hinaus auf die Wander- und Radwege in der Umgebung. Für Ausflügler ist es ein tolles Erlebnis, jedoch können sie mit unüberlegtem Verhalten Tieren und Pflanzen schaden. Dabei könne jeder mithelfen, durch Aufmerksamkeit und Rücksicht ein gedeihliches Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen zu ermöglichen, sagt Sven Glück vom Regionalforstamt Bergisches Land.

Wandern, spazieren, picknicken, entspannen – die Natur in der Region biete zahlreiche Möglichkeiten, vom Alltag abzuschalten. „Wir sollten uns jedoch bewusst machen, dass wir zu Gast sind im Wald“, erklärt Sven Glück. „Der Wald bietet jedem alles, aber keinem etwas Ausschließliches.“ Dabei sei es ganz leicht, Natur und Nerven mit ein paar einfachen Grundsätzen zu schonen.

So verlockend eine Abkürzung scheine: Manchmal beunruhigen Wanderer Tiere unbewusst, sobald sie sich abseits der offiziellen Pfade bewegen. Glück weist außerdem darauf hin, dass so auch Pflanzen zertreten werden können. Deshalb rät er, auf den Wegen zu bleiben. Nicht nur Wanderer, sondern auch Hunde sind beispielsweise im Knipprather Wald oder rund um das Further Moor willkommen. Frei herumlaufen dürfen die Vierbeiner allerdings nur, wenn die Besitzer jederzeit die Kontrolle über die Situation wahren, denn herum rennende Hunde können nicht nur Wildtiere, sondern auch Kinder und andere Spaziergänger erschrecken. In Naturschutzgebieten gelte in der Regel eine Leinenpflicht.

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Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Mettmann wirbt für mehr Rücksicht auf Tiere und Pflanzen und für Gelassenheit zwischen allen Naturfreunden. Ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Hund oder Kinderwagen – jeder habe seine eigene Geschwindigkeit, aber alle nutzen die gleichen Wege. Besonders Mountainbiker sollten besser auf weniger frequentierte Wege ausweichen oder beim Training spezielle Routen wie in den Sandbergen an der Stadtgrenze Langenfeld/Leichlingen nutzen.

www.wald-und-holz.nrw.de/wald-erleben/verhalten-im-wald

(pc)