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Langenfeld Im Handwerkerpark finden Betriebe zusammen

Lokale Wirtschaft : Im Handwerkerpark finden Betriebe zusammen

Bürgermeister Frank Schneider lobt Unternehmens-Bündelung im Gewerbegebiet Galkhausen als Projekt mit Vorbildcharakter.

Ein Vorzeigeprojekt und ein wichtiger Baustein zur Stärkung des Mittelstands in Langenfeld – das ist für die Stadtverwaltung der Handwerkerpark in der Nachbarschaft der LVR-Klinik. Grund genug für Bürgermeister Frank Schneider,  den Räumlichkeiten im Businesspark Galkhausen einen Besuch abzustatten. „Auf dem mehr als zweieinhalb Hektar großen Gelände ist in der Verlängerung der Albert-Einstein-Straße innerhalb eines Jahres ein Handwerkerpark mit Vorbildcharakter entstanden“, sagte Schneider nach der Visite.

Mit dabei waren auch Heike Schönfelder, Chefin der städtischen Wirtschaftsförderung, und ihr Mitarbeiter Holger Eckert. Marco Lages von der General Kontrakt Bau GKB, die das Projekt.federführend realisiert hat, führte die Gäste aus dem Rathaus durch einige der zehn bereits vor Ort heimisch gewordenen Handwerks-Unternehmen der unterschiedlichsten Sparten. Ob Langenfelder Traditionsunternehmen wie die Firma Hahnenberg, oder aus Leverkusen nach Langenfeld gezogene Fachleute wie „Marmor & Granit Gutwein“ – alle haben in Langenfeld die Flächen gefunden, die sie für ihre Expansionspläne benötigten. Keine Selbstverständlichkeit, so heißt es unisono: Es sei derzeit schwieriger, Fachkräfte und geeignete Räumlichkeiten zu bekommen, als Aufträge. „Die Nachfrage ist groß“, bestätigt GKB-Mann Marco Lages das Expansionsbestreben vieler Betriebe. Hier setzt auch sein Geschäftsmodell an: Als Generalunternehmer sucht er modulare Lösungen für nahezu jeden Bedarf und räumlichen Anspruch mittelständischer Unternehmen.

Ein weiterer positiver Effekt dieser Konzentration von Fachkompetenz sei das Potenzial an Synergien zwischen den angesiedelten Firmen vor Ort. Diesen Eindruck hat auch Bürgermeister Schneider: „Das gute Klima der Unternehmer untereinander wird hier schnell deutlich“, freut sich der Rathaus-Chef über die im Handwerkerpark geknüpften Netzwerke. Diese wirkten „bei aller Professionalität fast schon familiär“, so Schneider.

(gut)