Langenfeld/Heiligenhaus: Kommissaranwärter zieht bei Polizeikontrollen drei Lkw aus dem Verkehr

Langenfeld : Jungpolizist stoppt drei Lkw-Fahrer

Ein „glückliches Händchen“ hatte jetzt laut Polizeibericht ein 24 Jahre alter Kommissaranwärter. Gleich drei Lastwagen seien deswegen bei allgemeinen Kontrollen aus dem Verkehr gezogen worden.

Keiner der drei Lkw-Fahrer habe den erforderlichen Führerschein vorweisen können. Der 24-Jährige absolviert zurzeit sein erstes Praktikum im Wachdienst. Den ersten „Volltreffer“ landete er am Dienstag gegen 13.30 Uhr an der Schneiderstraße in Langenfeld, als er einen Schwertransporter aus Mönchengladbach überprüfte. Ein darauf geladener Bagger sei nicht ordnungsgemäß gesichert gewesen und der kontrollierte 42-Jährige habe keine Fahrerlaubnis für den Transport vorweisen können. Deswegen wurde ihm laut Polizeibericht die Weiterfahrt untersagt. Sowohl gegen den 42-Jährigen Fahrer als gegen seinen Auftraggeber wurden

Ordnungswidrigkeiten- sowie Strafanzeigen gefertigt.

Gutes Gespür habe der Kommissaranwärter am Tag danach auch in Heiligenhaus bewiesen. Dort kontrollierte die Polizei an der Ratinger Straße das Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Hier fiel dem 24-Jährigen zunächst gegen 12.40 Uhr ein vierachsiger Laster mit einer zulässigen Gesamtmasse von 32 Tonnen auf. Weil der 51-jährige Fahrer aus Borken nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für den 32-Tonner hat, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Außerdem erhielt er eine Ordnungswidrigkeiten- und eine Strafanzeige.

Noch während er mit den Polizisten auf einen Ersatzfahrer für den stillgelegten Lkw wartete, kontrollierte der Kommissaranwärter einen 12 Tonnen schweren Lastwagen. Auch der 50-jährige Berufskraftfahrer aus Wuppertal am Steuer wurde mangels Fahrerlaubnis zweifach angezeigt. Für ihn musste ebenfalls ein Ersatzfahrer anreisen, um den Lkw fortzubewegen.

(mei)