Langenfeld/Berlin: Langenfeld gewinnt Preis für "Elternhaltestelle"

Langenfeld/Berlin : Langenfeld gewinnt Preis für "Elternhaltestelle"

Eltern davon abhalten, dass sie ihre Sprösslinge bis vor die Schultür kutschieren und so für zusätzlichen Verkehr und weniger Sicherheit sorgen - für diese Idee ist die Stadt Langenfeld jetzt mit dem "Roten Ritter" ausgezeichnet worden.

Der "Rote Ritter" ist ein Präventionspreis, den der Verein "Kinder-Unfallhilfe" ins Leben gerufen hat, um vorbildliche Projekte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr zu würdigen. Deutschlandweit gingen in diesem Jahr 80 Bewerbungen ein, die von einer Jury bewertet wurden. Einer der Gewinner: das Kooperationsprojekt "Elternhaltestelle" an der Langenfelder Grundschule am Götscher Weg.

In Berlin überreichte Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, die Preise. Für die Stadt Langenfeld nahmen Verkehrsamtsleiter Franz Frank und Klimaschutz-Manager Ronald Faller den "Roten Ritter" in Empfang. Das Langenfelder Projekt war eines von dreien, das mit einer kleinen Filmproduktion bedacht wurde.

Die "Elternhaltestelle" an der Grundschule Götscher Weg zielt darauf ab, die oft unübersichtliche Verkehrssituation vor den Toren der Schulen zu entzerren. Eltern können ihre Kinder an einer ausgewählten, sicheren Stelle aus dem Auto steigen lassen, damit sie den restlichen Schulweg zu Fuß gehen können. Die Haltestelle am Götscher Weg wird laut Schule gut angenommen. Viele Kinder legen den Schulweg mittlerweile komplett zu Fuß zurück. Das Preisgeld von 1000 Euro wird an die bislang drei Langenfelder Schulen mit Elternhaltestellen verteilt (noch Paulus-Schule und Am Brückentor). Weitere Standorte für Elternhaltestellen sind laut Stadt geplant.

(gut)