Langenfeld Sportpauschale Mehr Sportvereine müssen sich Pauschale teilen

langenfeld · Fünf Vereine wollen diesmal ein Stück vom Kuchen. Da die Sportpauschale (40.000 Euro) aber nicht beliebig dehnbar ist, fallen die Anteile entsprechend geringer aus. Zwei Tennisvereine hatten schon ihre Anträge nach unten angepasst.

Das Flugplatzfest der Luftsportgruppe Erbslöh ist auch über die Grenzen Langenfelds bekannt.   Foto:  MATZERATH

Das Flugplatzfest der Luftsportgruppe Erbslöh ist auch über die Grenzen Langenfelds bekannt. Foto: MATZERATH

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Der Tennisclub Grün-Weiß Langenfeld hätte gerne eine neue Flutlichtanlage: Vier seiner sechs Plätze sollen künftig den Sportlern die Gelegenheit bieten, auch noch nach Einbruch der Dunkelheit ein paar Matches zu spielen. Die vom Vorstand auserkorene Variante soll knapp 40.000 Euro kosten. Auch der Tennisclub 76 würde gerne auf zumindest drei seiner Plätze auch in den Monaten April, Mai und August eine Spielzeit bis 22 Uhr ermöglichen. Da der Verein bei 400 Mitgliedern über nur sieben Plätze verfügt, sollen die berufstätigen Vereinsmitglieder die späteren Spielzeiten nutzen können. Denn gerade in die Vorabendstunden drängten vielfach die älteren Schüler und Jugendlichen, sodass eine Entzerrung des Spielbetriebs dringend nötig sei. Die Kosten für eine Flutlichtanlage mit direkt am Zaun zu befestigenden LED-Modulen gibt der Vorsitzende René Hübner mit 45.000 Euro an.

Aus der städtischen Sportpauschale (40.000 Euro) soll der Tennis Club Grün-Weiß mit 8.000 Euro und der Tennis-Club 76 mit 14.000 Euro bezuschusst werden. Dies soll der Sportausschuss in seiner nächsten Sitzung beschließen. Das ist nicht die Summe, die sich der Verein erhofft hatte, er sei auf eine Unterstützung von 65 bis 75 Prozent angewiesen, heißt es in dem Antrag.

Die SGL als größter Sportverein Langenfelds soll für die von ihr angemeldeten Renovierungsarbeiten an der Carl-Voss-Anlage am Fahlerweg 5.000 Euro erhalten. Geplant ist, die vier Toiletten zu sanieren, den Durchlauferhitzer zu erneuern und veraltete Leuchtmittel zu ersetzen. Der Vorstand hatte auf einen Zuschuss von 20.000 Euro gehofft, inzwischen wurden aber die Malerarbeiten für verzichtbar erklärt.

Die Luftsportgruppe Erbslöh Langenfeld soll mit 8.000 Euro in 2024 und derselben Summen in 2025 bei der Instandsetzung der 45 Jahre alten Toranlage der Flugzeughalle unterstützt werden. Vor allem Vereinsmitglieder mit Handicap oder jugendliche Flugschüler könnten das Hallentor nicht mehr selbstständig öffnen oder schließen, schreibt der 1. Vorsitzende, Ranko Fecker. Die Investitionskosten schätzt er auf 28.000 Euro.

Der Stadt-Sportverband Langenfeld hatte einen Zuschuss von 10.000 Euro für den von der SEG gepachteten Beachvolleyballplatz an der Langforter Straße beantragt. Bedingung für den Zuschuss, den der Verein im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätten“ erhalten hat, ist ein Eigenanteil von 10.000, die Stadt will davon aber nur 5.000 Euro tragen. Der Ausschuss tagt am Mittwoch, 30. April, 18 Uhr.

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