Welttag am 12. März Frühlingsblumen machen die Welt bunter

Langenfeld · Gartenarbeit kann eine beruhigende Wirkung haben und für Entspannung sorgen, sagt die Floristin. Farbenprächtige Blüten sorgen im Frühling für gute Stimmung.

 Floristin Sandra Costanza mag Schalen mit bunten Frühlingsblumen.

Floristin Sandra Costanza mag Schalen mit bunten Frühlingsblumen.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Der „Pflanz-eine-Blume-Tag“ ruft am 12. März Menschen auf der ganzen Welt auf, eine Blume zu pflanzen, um die Welt bunter zu machen. Vom „Pflanz-eine-Blume-Tag“ sollen sich deshalb nicht nur Gartenfreunde angesprochen fühlen, denn jeder kann mit farbenfrohen Blumen der Umwelt und auch sich selbst eine Freude machen. Aber welche Blumen blühen im März in Gärten und Pflanzschalen? „Ein Klassiker ist die Primel“, sagt Sandra Costanza vom Berghausener Blumentopf. Rund 500 Arten gehören zu dieser Gattung. Es gibt also eine große Auswahl dieser Frühblüher. „Es gibt sie in allen Farben, in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Blütenformen“, erklärt Sandra Costanza. Auch zweifarbig sind Primeln zu haben. Dennoch gibt es bevorzugte Lieblingsfarben. „Vor allem gelbe und orange Primeln sind sehr beliebt.“ Primeln sind allerdings nicht frostfest. Das bedeutet, man kann sich oft nur eine Saison an ihnen erfreuen.

Anders sieht es da mit den Stiefmütterchen oder Hornveilchen aus, die frostfest sind und jedes Jahr wiederkommen. „Stiefmütterchen haben große Blüten, Hornveilchen kleine Blüten“, beschreibt Sandra Costanza das Aussehen. Auch sie gibt es in verschiedenen Farben. Weniger bekannt ist der sogenannte Winterling, ein Hahnenfußgewächs. Der Eranthis Hyemalis kann ganze Flächen bedecken und bezaubert mit seinen zarten, gelben Blüten. Und dann gibt es da noch die Zwiebelgewächse, die so typisch für den Frühling sind. Narzissen, Tulpen und Hyazinthen gelangten im Rahmen der orientalischen Phase bereits zwischen 1560 und 1620 in die europäische Gartenkultur. Seitdem sind sie aus den Gärten, Parks und Blumenschalen nicht mehr wegzudenken. „Am bekanntesten sind die Osterglocken“, sagt Sandra Costanza über die Narzissen. „Aber es gibt auch hier sehr viele Sorten, wie gefüllte Narzissen oder Duftnarzissen.“ Kleinblütige Narzissen werden gerne in Pflanzschalen mit anderen Frühlingsblumen kombiniert, wie beispielsweise Tulpen.

Tulpen sind eine Gattung der Liliengewächse. Es gibt etwa 150 Arten, aber unzählige Hybriden, die als Zierpflanzen mit ihrer Farbenpracht und Formenvielfalt den Frühling bereichern. „Es gibt Papageientulpen, die sind mehrfarbig“, berichtet Sandra Costanza. „Es gibt unifarbene Tulpen, es gibt ausgefranste Blüten.“ Auch wenn es Tulpen von weiß bis fast schwarz in allen Farben gibt, bevorzugen die Menschen eher Frühlingsfarben. „Rosa, lila und weiße Tulpen sind besonders beliebt“, sagt Costanza.

Ebenfalls ein Frühblüher ist der Krokus, der mit seinen lila und gelben Blüten erste Farbtupfer auf dem Rasen und in die Gärten zaubert. Und wer auf betörende Düfte steht, der kommt an der Hyazinthe nicht vorbei.

Um in den Genuss all dieser Zwiebelpflanzen zu kommen, müssen die Zwiebeln bereits im Herbst in die Erde gelegt werden. „Es gibt sie aber auch jetzt vorgezogen im Topf“, verrät Sandra Costanza. Und da das Pflanzen von Blumen nicht nur die Welt bunter macht, sondern die Arbeit mit der Erde eine äußerst beruhigende und meditative Wirkung hat, legt sie den „Pflanz-eine-Blume-Tag“ allen ans Herz. Man könne die Aufforderung ruhig wörtlich nehmen.

 Auch jetzt können vorgezogene Pflanzen noch in die Erde.

Auch jetzt können vorgezogene Pflanzen noch in die Erde.

Foto: rp/Petra Czyperek

Ziel des „Pflanz-eine-Blume-Tages“ ist es, dass möglichst viele Menschen Blumen pflanzen – ob nun im eigenen Garten oder in einem Topf, einer Schale oder dem klassischen Balkonkasten. Kurz vor Frühlingsanfang soll so die Umgebung farbenfroh gestaltet werden. Eine Geschenkidee könne in diesem Kontext auch ein Blumentopf, Blumenerde und Blumensamen sein, die man zusammen einem besonderen Menschen überreicht.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort