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Langenfeld: Freibad öffnet am 29. Juni – maximal 500 Besucher

Langenfeld : Freibad öffnet am 29. Juni – maximal 500 Besucher

RP-Leser kritisiert späten Saisonstart. SGL-Sprecherin Kristin Erven-Hoppe weist auf die laufenden Bauarbeiten und corona-bedingten Vorbereitung hin. Ende des Monats soll es soweit sein.

(mei) Dass das Freibad an der Langforter Straße erst zu Beginn der Sommerferien in die Saison starten soll, ärgert RP-Leser Günter Mack. Weil die Öffnung nach den gelockerten Corona-Einschränkungen seit dem 20. Mai ja wieder grundsätzlich erlaubt ist, bewertete Mack in einem Leserbrief den von den Betreibern genannten Grund als „vorgeschoben“. Wie berichtet, hatte die Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) den Aufschub mit dem noch nicht fertiggestellten Planschbecken begründet. „Mit etwas gutem Willen könnte das Freibad öffnen“, befand Mack,  indem dieses Planschbecken bis zur Fertigstellung eingezäunt würde – so wie vorübergehend in der letztjährigen Freibadsaison.

„Das war aber eine andere Situation“, betonte SGL-Sprecherin Kristin Erven-Hoppe auf Anfrage unserer Zeitung. Wegen abgeplatzter Betonstellen war das Planschbecken im Juli 2019 etwa zwei Wochen lang gesperrt. „In diesem Jahr sind wir aber mitten in laufenden Bauarbeiten mit schwerem Gerät.“ Schließlich seien seit Herbst das 50 Meter langen Sportbecken sowie des daneben liegende Springerbeckens von Grund auf saniert und das Planschbecken komplett neu gebaut worden.

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„Als Eröffnungstermin streben wir den 29. Juni an“, sagte Erven-Hoppe. Energisch widersprach sie dem Vorwurf, dass die SGL diesmal und auch in den Vorjahren zu spät in die Freibadsaison starte. Die Vorbereitungsarbeiten seien schließlich immer wetterabhängig. Und diesmal kommen corona-bedingt Einschränkungen hinzu, die zusätzlichen Organisationsaufwand erfordern:  Erstens müssen Einlasstickets zwingend vorab online und mit Namensangaben gebucht werden, so dass sich Kontakte für den Fall einer Corona-Infektion nachverfolgen lassen. „Wir wollen diese Online-Buchung schnellstmöglich einrichten. Noch ist es nicht so weit.“ Und zweitens würden in Abstimmung mit dem Bürgermeister  täglich zu zwei fünfstündigen Badezeiten jeweils maximal 500 Besucher hereingelassen; entweder zwischen 8 und 13 oder zwischen 14.30 und 19.30 Uhr. „In der Mittagspause gibt es zusätzliche Reinigungsintervalle.“ Zudem müssten sich die Besucher natürlich an die gültigen Abstands- und Hygienebestimmungen halten, die laut Erven-Hoppe auch überwacht werden.