Langenfeld: Feuerwehr spritzt wegen der anhaltenden Hitze Wasser auf Bäume und öffentliches Grün

Langenfeld : Feuerwehren helfen jetzt beim Wässern von Bäumen und Grün

Die Betriebshöfe kommen wegen der anhaltenden Hitze trotz Sonderschichten mit dem Gießen nicht nach, bitten auch Anlieger um Mithilfe.

Die andauernde Hitzewelle macht den städtischen Betriebshöfen beim Bewässern der Grünflächen weiterhin große Probleme. Bäume, Sträucher und Blumen lechzen nach Wasser. Nach Angaben des Langenfelder Betriebshofsleiters Bastian Steinbacher sind bereits täglich zehn seiner Mitarbeiter „ausschließlich mit dem Gießen der städtisch betreuten Grünflächen und Bäume beschäftigt“. Dennoch könne der Bedarf der Pflanzen an kühlem Nass nicht vollständig gedeckt werden. In beiden Städten kommt jetzt die Feuerwehr zu Hilfe.

In Langenfeld unterstützen laut Rathaussprecher Andreas Voss bereits seit Dienstag Wehrleute mit einem Tanklöschfahrzeug den Betriebshof täglich beim Gießen. „Dies geschieht selbstverständlich unter Berücksichtigung der lückenlosen Fortführung des Einsatzgeschehens im Brandschutz und im Rettungswesen.“

„Es gibt in Langenfeld mehr als 11.000 Bäume und rund 330.000 Quadratmeter städtisch zu pflegende Grünflächen“, sagt Steinbacher. Da reichten selbst die eigenen Sonderschichten am Wochenende sowie die wertvolle Hilfe der Feuerwehr nicht aus, „um alle Flächen zu gießen, die es nötig hätten“.

Vor allem angesichts der Wetterprognosen für die kommenden Tage bittet Steinbacher erneut alle Anlieger von städtischem Grünstreifen entlang der Straßen und Plätze, auch selbst zur Gießkanne oder zum Gartenschlauch zu greifen. „Es ist äußerst wichtig, den Pflanzen das benötigte Wasser zu geben, damit Langenfeld weiterhin in blühendem Grün anstelle von verdorrtem Braun wirken kann.“

Gleiches gilt natürlich für Monheim. Dort wird nach Angaben von Rathaussprecher Norbert Jakobs jetzt ebenfalls die Feuerwehr die Mitarbeiter des Betriebshofs beim Wässern unterstützen. Am Donnerstagvormittag seien in einem Gespräch die Routen festgelegt worden, „damit nicht manche Bäume und Grünflächen doppelt gegossen werden und andere womöglich überhaupt nicht“. Ab Freitag seien denn sowohl hauptamtliche Wehrleute als auch etliche ehrenamtliche im Einsatz, um Monheims Grün zu wässern.

(mei)