Freibad Langenfeld FDP kritisiert Einlasspraxis am Freibad

Langenfeld · Nach Ärger ums Zehner-Ticket: Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Langenfeld reagiert verwundert auf die Einlass-Regelungen für das Langenfelder Freibad.

 Im Freibad Langenfeld hat das Online-Ticket Vorfahrt.

Im Freibad Langenfeld hat das Online-Ticket Vorfahrt.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

(og) „Wir haben großes Verständnis für die Probleme, den Andrang so zu gestalten, dass die Sicherheit im Stadtbad jederzeit gewährleistet ist. Das darf aber nicht dazu führen, dass der Eindruck entsteht, dass Besucher mit Onlinetickets bevorzugt eingelassen werden“, sagt der Vorsitzende der FDP Ratsfraktion Frank Noack. Besitzer, von „analogen“ Tickets, müssen gleichbehandelt werden und dürfen nicht ins Hintertreffen geraten, bekräftigt er. „Sie haben für ihre Tickets genauso bezahlt, wie Besucher mit Onlinetickets. Wie berichtet hatten bei dem heißen Wetter Freibadbesucher ohne Online-Ticket kaum eine Chance ins Bad zu gelangen, auch nicht als Inhaber eines Zehner-Tickets. „Wir müssen auch der Lebenswirklichkeit Rechnung tragen, dass nicht alle Einwohner unserer Stadt in der Lage sind, sich über das Internet ein Ticket zu bestellen. Wenn es aufgrund fehlenden Aufsichtspersonals Probleme mit der Sicherheit gibt, dann ist eine allgemeine Besucherobergrenze festzulegen, bei deren Erreichen ein Einlass-Stop auszusprechen ist. Dabei ist es aus unserer Sicht unerheblich, ob es sich um Onlinetickets oder 10er Tickets handelt“, ergänzt Beate Wagner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Die FDP will das Thema zeitnah mit der Stadtentwicklungsgesellschaft besprechen.

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